Vorige Woche war’s, als ich Anita L. im Café Schwarzenberg (Nichtraucherbereich) treffen durfte. Jung und engagiert, in Graz studierend, im Sommer bei einem Sach- und Schulbuchverlag arbeitend (die sie vom Fleck weg haben wollten; daran kann man ermessen, dass sie einen sehr guten Job macht), unterbreitete ich Ihr ein (anständiges) Angebot, dass sie nicht ablehnen konnte.
Jetzt wird sich zeigen, ob Tiret lektorierbar ist – oder dem Feuer überantwortet werden muss. Voltaire soll einst ein Theaterstück vorgelesen und – weil die Rückmeldungen so enttäuschend waren – das Manuskript ins Feuer geworfen haben. Immerhin hat sich einer in der Runde nicht gescheut, es aus der Flammenhölle zu retten. Das nenn ich vollendete Hingabe zur Literatür. Bitte zu merken!
p.s.: T., Ex-Lektorin aus Jena, ist eine ganz eine nette. Trotz meiner schwülstigen Fabulierexzesse hat sie nicht mit mir gebrochen. Das muss mir erst mal einer nachmachen. [vor Nachahmung wird aber tunlichst abgeraten]

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