Aha. So schaut also der berühmt berüchtige Inzest-Drangsalierer aus. Ein blauer Aktenordner, A4, ist alles, was man von seinem Gesicht sieht. Wäre ich sein Anwalt gewesen, ich hätte den Ordner als Werbefläche verkauft. Immerhin gehen die Bilder ja um die ganze Welt. Welches Unternehmen hätte sich diese Werbefläche sichern sollen? Vielleicht der in Misskredit geratene Ort Amstetten? Slogan: „Amstetten ist für die Höchststrafe!“.
Hola. Eine Richterin. Sie verließt die Latte an (möglichen) Verbrechen. Wirkt ein bisserl nervös. Nur verständlich. Wie sieht es mit dem Strafausmaß aus?
CNN sagt dazu:
• Murder: The infant who died in 1996 died from a lack of medical care, the state prosecutor said. The charge carries a sentence of life in prison.
• Involvement in slave trade: From 1984 until 2008, prosecutors allege, Fritzl held his daughter, Elisabeth, captive in a dungeon, abused her sexually and treated her as if she were his personal property — in a situation similar to slavery. If he is convicted, the sentence could range from 10 to 20 years in prison.
• Rape: Between August 30, 1984, and June 30, 1989, Fritzl „regularly sexually abused Elisabeth,“ according to the prosecutor. The sentence could be from five to 15 years in prison.
• Incest: Parallel to the rape charge. It carries a sentence of up to one year.
• Withdrawal of liberty: Three of the children Fritzl had with Elisabeth were illegally held captive in a dungeon with no daylight or fresh air, according to prosecutors. That charge carries a sentence of one to 10 years.
• Assault: Between August 28, 1984, and April 26, 2006, Fritzl repeatedly threatened Elisabeth and their three children with gas and booby traps as warnings in case they tried to escape, authorities allege. The sentence would range from six months to five years.
Die Strafen werden übrigens nicht aufgerechnet! Wenn ich mir das so ansehe, dann kommen mir Zweifel am Rechtssystem. Warum? Nun, würde der Täter seinem Opfer einen schnellen, humanen Tod gewähren, wird dies mit „Lebenslänglich“ bestraft. Ist es aber so, dass der Täter sein Opfer „nur“ 24 Jahre malträtiert, vergewaltigt und sonst wie foltert, darf er damit rechnen, mit 15 Jahren davonzukommen. Ein Glück, dass die meisten Verbrecher keine Rechenkünstler sind. Ansonsten gibt es bald mehr lebende Leichen in den Kellern als uns lieb ist.
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