
SP. hat angerufen. Ich kann innerhalb eines Augenaufschlages erkennen, wie gut oder schlecht sie gelaunt ist. Immer hat es natürlich mit dem Script zu tun. Mit jenem welchen. Wenn SP. also wie ein Maschinengewehr losrattert, wenn sie einen förmlich anspringt, man kaum Luft holen kann, dann ist es ein gutes Zeichen. Schön. SP. erzählt von ihrem Treffen mit V., der das Script in einem Aufwasch gelesen hätte. V. ist Filmakademiker, war Schüler eines sehr bekannten (und gerade im Moment sehr beklatschten) Regisseurs und ist sehr gut mit einem anderen (ebenfalls sehr angesehenen Regisseur). Gemeinsam besuchten die beiden Schauspieler H. (beinahe täglich flimmert er im TV), ein dicker Freund von V. Wie dem auch sei, SP. schildert mir das Gespräch mit V. Dieser sei begeistert, lobt das Script in den höchsten Tönen. Es gebe nichts zu ändern, soll er gesagt haben. Ja, er würde gerne etwas machen. Ja, er würde mit Produzent XY. sprechen – überhaupt scheint V. in der glücklichen Lage zu sein, dass zwei Produzenten gerne mit ihm zusammen arbeiten möchten. Damit ist wieder einmal eine Türe geöffnet. Etwa dreizehn weitere warten noch auf mich und das Script. Wir dürfen uns keinen Illusionen hingeben. Das wäre gefährlich. Ich halte diesen Moment nur deshalb fest, damit ich später nachlesen werde können, wie alles angefangen hat (wie oft habe ich eigentlich diesen Satz bereits geschrieben? Und ist es nicht schon Teil dieser gefährlichen Illusion?). Wie dem auch sei, das neue Jahr kommt gut in die Gänge. Ob ich hochschalten werde können, wird sich später zeigen.
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