Gestern, mehr durch Zufall natürlich, erfahren, dass man auch als HTML-Normalo den LIKE-Button von facebook in seiner Website integrieren kann. Jeder, der sich mit dem facebook-Universum auskennt, weiß, was das heißt. Nun, die Marketing-Strategen von facebook haben den richtigen Schalter umgelegt. Nun wird gebettelt. Auf Teufel komm raus. Und ich, für meinen Teil, mache selbstverständlich mit. Wer also mich und meine Website noch nicht geliket hat, der möge das bitteschön nachholen, ja?
Dass meine neu gestaltete Website mit Charme aufwarten kann, beweist wohl diese kurze Mitteilung einer Marketing-Dame: „Ich finde Dein Bild Sympathisch, deine Website gelungen, Deine Aktivitäten höchst interessant.“ Jetzt warte ich darauf, dass sie meine gesamte Buchreihe bestellt oder mir einen Heiratsantrag macht. Damit wäre bewiesen, dass das Social Web funktioniert. Sowohl privat, wie auch geschäftlich. Andererseits, das ROI, das Risk of Ignoring, ist natürlich ein stetiger Begleiter, wenn man im virtuellen Raum herumtut und sich prostituiert („Nimm mich!“).
Andererseits sagte ja schon Mark Twain, dass es „confidence and ignorance“ braucht, um es weit zu bringen. Und wer möchte es nicht weit bringen? Im Übrigen, nach der Lesung von Claudia Toman im W3 werde ich mich die Wollzeile hinauf begeben und mich beim #meshed2 einfinden. Die luxuriöse Ausgabe eines Barcamps, wenn man so will. Mal schauen, wie der ROI diesmal ausfallen wird. Aber ich bin guter Dinge. Ich habe meine Twitter-Hausübung gemacht. Und jetzt liken Sie mich bitte, ja?

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