Die letzte Woche ziemlich intensiv mit Watergate und Richard Nixon herumgeschlagen, jener Nixon, der schon in den 1950er Jahren als Tricky Dick Schlagzeilen machte. Dieser Nixon, dieses Watergate, sie sind nicht zu verstehen. So gut der Skandal auch im Mainstream (lies: Hollywood) erklärt und interpretiert wurde, so rätselhafter und mysteriöser scheint er mir – mit all dem Wissen, das ich mir im letzten Jahr angeeignet habe. Freilich, was kann ein Außenstehender überhaupt wissen? Andererseits, wie viele Insider gibt es, die in der Lage wären, das ganze Große zu überblicken? Je mehr ich mich in die Materie vertiefe, um so mehr wird mir klar, dass in den letzten hundert Jahren Hollywood regierte und dabei ein Narrativ, eine Story für die zahlreichen Ereignisse erfand. Vielleicht hat der Mainstream einfach nur die offiziellen Vorgaben kritiklos übernommen und in ein gefälligeres Gewand gesteckt. Faszinierend auch, wie viele Kinofilme es gibt, die das offizielle Narrativ in Farbe, Breitbild und Surround-Sound in die Köpfe der Bürger prügelt(e).
Public Relations ist für eine Demokratie das, was Gewalt für eine Diktatur ist, sagte mal ein kluger Mann. Ich glaube es war William Blum.
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