Um mich später an jenen Tag zu erinnern an dem ich Haare ließ, stelle ich diesen Beitrag hier ein. Natürlich habe ich einen Meister seines Faches an meinen – pardon – (Pferde)Schwanz gelassen und ich denke, er hat gute Arbeit geleistet. Jedenfalls kann ich mich mit gutem Gewissen im (Lift-)Spiegel betrachten. Der Grund dieser Haar-sträubenden Beschneidung ist recht einfach: immer dann, wenn ich ein (Buch)Projekt zu einem guten Ende geführt habe, müssen die Haare ab. Also, nicht alle, nur die langen. Man(n) muss ja schon froh sein, dass man noch welche hat. In Zeiten der ständigen Umwelt- und Lebensmittelvergifterei lösen sich bekanntlich die Haare ganz von selbst vom nachdenklichen Haupt. Graue Haare, ja, die gibt es natürlich auch. Dies wiederum hat weniger mit dem Alter als mit den schriftstellerischen Befindlichkeiten zu tun. Nun ja, manchmal möchte man sich auch nur die Haare raufen, ob der Unmengen an Neuveröffentlichungen und Marktschreiern und Bürgern, die meinen, es sei alles in Ordnung, auf dieser einen Welt.
Da fällt mir ein (nicht aus), dass am Donnerstag, 12.06., die Fußballweltmeisterschaft Einzug hält. Ob ich – wie bereits zur EM 2008, WM 2010 und EM 2012 – über jedes Spiel einen kurzen Beitrag schreibe, wird sich zeigen. Nun, liebgewonnene Traditionen soll man nicht brechen. In diesem Sinne.
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