
Es musste früher oder später geschehen. Die Zeit raubt einen lieb gewordene Menschen. So ist der Exil-Wiener Frederic Morton im Alter von 90 Jahren in die Ewigkeitsgasse zurückgekehrt. Ich hoffe für ihn, dass es dort seine Wurstsemmel mit zehn Deka Krakauer gibt. Seine letzte Rede, die er wenige Tage zuvor im Wiener Haus der Barmherzigkeit gehalten hatte, druckte die Die Presse freundlicherweise ab: Denn die Jugend ist unsere Heimat.
P.S.: Vor vier Jahren besuchte Herr Morton seine alte Schule in Hernals und erzählte über das Damals. Eine Hand voll Eindrücke dieses Besuchs hielt ich in einem Blogbeitrag fest.
Hinterlasse einen Kommentar