Es hätte vielleicht alles anders kommen können. Erinnere dich, an jenen Moment, als das Feuer im Herd loderte und über die Maßen rauchte, weil kein Holz vorrätig war, nur Papier und Karton. Der Lachanfall, der dich zu Boden zwang, dir die Luft raubte, während ich mich in der Rolle des Hofnarren gefiel, der mit Wahrheiten nur so um sich warf. Köstlich amüsant. Woody Allen hätte es vielleicht in seinen früheren Jahren verfilmt und gleich die psychoanalytische Erklärung geliefert, natürlich in die Kamera sprechend und damit die 4. Wand durchbrechend. Aber es gab keine Zuseher. Nur du. Ich. Und das Feuer, das ständig nach Nahrung verlangte. Schließlich war die spaßige Narretei vorbei. Das Wunderbare hat genauso ein Ende wie das Grausame. Und das Grausame hat genauso einen Anfang wie das Wunderbare. So geht die Pendelbewegung einmal hier hin, einmal da hin, einmal hier hin, einmal da hin. Getanzt, das haben wir. Aber es fehlte etwas. Mein Wunsch, als Geburtstagsbitte getarnt, wurde nicht erfüllt. So blieb nur zu warten. Bis die Müdigkeit ihr Werk verrichtete. Unverrichteter Dinge, wenn man so will, wurde der Morgen erwartet und pflichtgemäß absolviert. Der Geburtstag, längst vorbei, lässt uns Scrabble im Garten spielen, während drohend die dunklen Wolken aufziehen. Dort, am Horizont, zeigt sich bereits das Gewitter, während sich auf der anderen Seite der Himmel gutmütig gibt. Ja, es hätte vielleicht alles anders kommen können. Aber das Unwetter, mehr aus dem Inneren flutend, lässt sich nicht aufhalten, bahnt sich seinen Weg und verändert Mensch und Natur. Ich erinnere mich.

Hinterlasse einen Kommentar