Vor 8 Jahren, als Donald Trump zum ersten Mal im Oval Office saß und Executive Orders unterschrieb, dabei Reportern Rede und Antwort stand, sich weder hinter einem Teleprompter-Glas noch in einem vorgefertigten Script versteckte, glaubte ich fest daran, dass ein neues Zeitalter angebrochen wäre. Vorbei die Zeiten der Berufspolitiker, sagte ich mir, die die Verbindung zum gewöhnlichen Bürger längst verloren hatten und nur noch austauschbare Marionetten waren. Mit Donald Trump kam ein Präsident ins Weiße Haus, der trotz aller Widerstände den gesunden Menschenverstand wieder salonfähig machte. In den letzten vier Jahren konnte man überdeutlich sehen, wohin es führt, wenn eine linksliberale Ideologie vor gesundem Menschenverstand gestellt wird. In gewisser Weise erbauten die Demokraten (in den USA als auch in Europa) ein Kartenhaus und die Medienhäuser attestierten dem Gebäude Stabilität und lange Lebensdauer. Wie viele Bürger fielen auf diesen Trug herein? Zu viele.
Für die Amerikaner bricht nun ein Goldenes Zeitalter an, dürfen sie endlich wieder lukrative Geschäfte machen, ungehindert von ideologischen Grabenkämpfen. Der aufkeimende Optimismus, ausgelöst durch die berechtigte Hoffnung auf eine erfüllende Zukunft, ist vielleicht der beste Wirtschaftsmotor in einer Gesellschaft. Wer Vertrauen in die Zukunft hat, beginnt heute bereits zu investieren oder will einfach nur seinen Teil zum großen Ganzen beitragen. Umgekehrt, gibt es keine Hoffnung, gibt es keine Bereitschaft, Geld in die Gemeinschaft einzubringen und der gesamte Fokus liegt im persönlichen Gewinn. Somit besteht die größte Gefahr für Europa darin, dass alle Augen und Geldbörsen auf Washington gerichtet sind. Optimismus ist ansteckend! Die Historie lehrt uns freilich, dass Konkurrenten neidisch und misstrauisch auf prosperierende Gesellschaften blickten und durchaus bereit waren, in den Kampf zu ziehen oder ihre eigene Bevölkerung kleinzuhalten. Aber diese imperialistischen Zeiten sind, hoffentlich, vorbei.
Wie sich die USA und damit die Welt in den nächsten vier Jahren unter Präsident Donald Trump verändern wird, kann natürlich nicht vorausgesagt werden und es wird sicherlich darauf ankommen, ob beispielsweise ein Robert F. Kennedy Jr. von der Leine gelassen wird, um das Thema Gesundheit ent-kommerzialisieren zu können. Europäische Berufspolitiker genauso wie Günstlinge der linksliberalen Agenda wissen derzeit nicht recht, was nun zu tun sei: Flucht und Rückzug? Oder Abwehr und Attacke? Viel steht für diese auf dem Spiel.
Gleichzeitig gärt es in der Bevölkerung. Eine AfD sang- und klanglos als Partei zu verbieten, um den althergebrachten Status Quo wieder herzustellen, wäre unter einem Präsidenten Joe Biden und einem international gleichgeschalteten Medienapparat möglich gewesen. Aber jetzt, wo Elon Musk die internationale Meinungshoheit hat und der AfD den roten Teppich ausrollt sowie ein Präsident Trump, der sich ein schwaches Europa wünscht, könnte der Schuss in Deutschland nach hinten losgehen. Gut möglich, dass wir eine Color Revolution in Berlin erleben – Made in the USA.
Präsident Donald Trump macht Politik wieder spannend und sorgt dafür, dass der König als nackt gesehen werden darf. Jedenfalls in den Vereinigten Staaten.

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