Heute bin ich durch Zufall über den Trailer zum Film Nuremberg gestolpert. Wie es halt so läuft im weltweiten Web. Ohne dass man es wirklich gewollt hat, guckt man Russell Crowe zu, wie er sich in Hermann Göring verwandelt. Seltsam. Der Fokus des Films liegt dabei auf US-Psychiater Douglas Kelley und wie er mit dem berühmt-berüchtigten Gefangenen interagiert. Sein Buch über jene Episode in Nürnberg soll ein kommerzieller Flop gewesen sein. Seltsam. Werde ich mir besorgen, das Buch. Mehr will ich jetzt gar nicht zu diesem Thema schreiben, außer vielleicht, dass mich das Ganze dann doch nachdenklich gemacht hat, freilich auf eine kreativ-inspirierende Art und Weise. Ich dachte daran, eine Geschichte zu erzählen. Eine besondere. Natürlich. Dabei geht es um einen Mann. Und eine Frau. Und vielleicht stößt noch ein weiterer Mann dazu. Seit Twilight scheint solch eine verzwickte Dreiecksbeziehung nicht aus den Köpfen der jungen und junggebliebenen Leserinnen zu vertreiben zu sein. Schreibe ich am Ende doch noch einen New Adult Roman? Freilich, das historische Setting, in dem dieses Liebesdreieck spielen wird, ist nicht neu, dafür sehr adult und vor allem menschlich. Ich werde mit dieser Idee schwanger gehen. So heißt das. Auf den Punkt gebracht: Ich notiere mir diese Idee. Irgendwo. Alles Weitere ergibt sich. Oder auch nicht. Aber instinktiv spüre ich, dass es eine Geschichte ist, die unbedingt erzählt werden muss.

Hinterlasse einen Kommentar