Die Renovierung meines Youtube-Kanals und ein neuer Videoclip

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Im März 2008 habe ich einen YouTube-Kanal eröffnet, weil ich den erstellten Videoclip der Buchpräsentation im MuseumsQuartier ins weltweite Netz stellen wollte. Trotz der damaligen Hardware-Limitierung editierte ich munter drauflos. Kaum zu glauben, welche Möglichkeiten sich bereits damals auftaten, dank der Digitalisierung. Wenig später erfolgte der Dreh des Buch-Trailers in einer Wiener Straßenbahn. Fesch. Aber gut Ding brauchte Weile. Heutzutage geht die Sache freilich schnell von der Hand. Mittels Microsofts Clipchamp (DaVinci wartet im Schatten) erstellte ich im Handumdrehen einen Videoclip für die sonore KI-Stimme (elevenlabs), die wiederum eine KI-Rezension von Claude Opus 4.5 meines Buches Azadeh formvollendet vorlas und die im Format mp3 für alle Ewigkeit festgehalten wurde. Die Bilder im Clip selbst erstellte ich in Affinity Publisher 2 (Format: 1920×1080) mit Unterstützung eines lokalen Text-to-Image-Modells, das mir hübsche Damenporträts malte. Schließlich fügte ich Bilder und Audiospur in Clipchamp zusammen, legte Übergänge fest und gab nach ein paar Feinjustierungen den 2 Minuten und 19 Sekunden langen Clip im Format mp4 aus. Der Export der Datei mit einer Größe von etwa 100 MByte dauerte keine halbe Minute. Schwuppdiwupp, die mp4-Datei auf meinen YouTube-Kanal hochgeladen, Informationen erfasst und Untertitel hinzugefügt. Fertig.

UPDATE: Microsofts Clipchamp ist eine Zumutung. Instabil. Fehlerhaft. Hat mir zum ersten Mal einen Time-Out-Fehler eingebracht. Ich habe diese „App“ gleich mal deinstalliert. Kommt mir nicht mehr ins Haus respektive auf die SSD meines Laptops. Wollte die App Capcut probieren, bis ich feststellen musste, dass diese vorrangig mit einem Abo-Modell zu verwenden ist. Nope. Somit Da Vinci Resolve 2.0 heruntergeladen. Falls ich zufrieden bin und vor allem die Software stabil ist, werde ich gerne einmalige 300 Euro-Münzen investieren.

Seufzend musste ich feststellen, dass mein Profil längst in die Jahre gekommen ist. Es blieb somit nichts anderes übrig, als die Ärmel hochzustricken und mit der Renovierung zu beginnen. Manche Clips musste ich dezent unter den Teppich kehren. Aus Gründen. Übrig blieben die persönlich-literarischen Videoclips.

Das YouTube-Profil-Hintergrundbild stellte mich vor ein Rätsel. YouTube wünscht sich ein Bild im Format 2560×1440. Der Haken: Diese Größe wird nur auf TV-Geräten ausgegeben. Sieht man sich das Profil am Laptop oder PC an, schrumpft das Format auf 2560×420 und für alle anderen Geräte gar nur auf 1560×420. Dabei wird das Bild aber nicht verzerrt, sondern es wird ein Ausschnitt in der Bildmitte genommen. Eine Lösung zu finden, die für alle drei Formatgrößen funktioniert, war nicht einfach. Aber Hand aufs Herz, wer guckt überhaupt YouTube am Smart-TV?

Fragen?

Liebend gerne möchte ich mit den text-to-speech-Modellen experimentieren. Fürs Erste scheint mir elevenlabs die besten Ergebnisse in deutscher Sprache zu liefern. Leider gilt auch hier, wer zahlt, darf (ausführlicher) spielen. Gut möglich, dass ich die KI-Bubble durch meine (kleinen) Investitionen noch mehr aufblase.

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