Es gibt Blogs, die sehen derartig gut gemacht aus, so irrsinnig glatt und gestylt, dass man nicht weiß, wer da seine schreibenden Finger drinnen hat. Ich denke, ab dem Zeitpunkt, ab dem du nicht mehr klar sagen kannst, ob hinter dem Blog ein einzelner Mensch oder eine Gruppe steht, ab dem Zeitpunkt ist es die neue Form eines virtuellen journalistischen Magazins. Das kann sehr gut gemacht sein. Ist es auch zu meist. Aber ich, für meinen Teil, möchte mit Menschen zu tun haben, die etwas über sich erzählen wollen und können. Möchte einen Namen. Ein Geschlecht. Ein Bild. Ansonsten tut es das Magazin am Kiosk, in der Trafik auch. Dafür braucht es nicht das Web 2.0.
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