von Henry Beyle (Stendhal) verkaufte sich zu seinen Lebzeiten gerade 22 Mal. Derweil liest es sich gut. Ob man(n)/ frau da noch was lernen kann? Wer einen Blick riskieren will, bitte sehr: gutenberg
Die Kartause von Parma hingegen, die liest sich wie eines meiner alten Schulaufsätze. Erschreckend. Zugegeben, ich habe nur in die Schlachtendarstellung reingelesen, es virtuell durchgeblättert, aber in die Balzacsche und Zweigsche Bewunderung kann ich nicht einstimmen. Vermutlich fehlen mir dazu 21 Gramm Genie.
O-Ton Stendhal: „Während ich die Kartause schrieb, habe ich jeden Morgen, um den Ton zu stimmen, zwei, drei Seiten im Bürgerlichen Gesetzbuch gelesen. Ich wollte immer natürlich sein. Ich will die Phantasie des Lesers nicht mit unechten Mitteln gewinnen.“
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