Danach kommt 9to5, Lisa

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Da soll mal einer sagen, die virtuelle Bloggerei führt zu nix Realem. Immerhin habe ich jetzt Geld mit vollen Händen ausgegeben (besser: die Daten zur Kreditkarte ganz schmerzlos in einem Fensterl eingetippt … ja, der bargeldlose Verkehr verleitet und verführt), was die Lena durchaus befürworten und Lisa mit Sicherheit freuen wird – die 428 Cents (lt. Monsieur Tim: 4280 Cents) sind nämlich für das 9to5-Festival in Berlin, wo von Donnerstag bis Sonntag, also 4 Tage lange (eigenartigerweise heißt es aber überall 3 Tage) an der Spree gearbeitet wird, auf dass die Notebooks rauchen (uups – brauche möchte ich nicht ein neues Notebook? … aber das ist eine andere Geschichte). Was ich dort machen werde? Hm?! Zum einen Kontaktungen knüpfen und pflegen, ein paar Exemplare von „Rotkäppchen“ mitnehmen („Hei, guck ma da, du hast ja ne Gutenacht-Geschichte dabei?“), sie verschenken oder vertauschen und zum anderen einfach mal die Spree bewundern und die schreibende Seele baumeln lassen („Alter Schwede, was hängt denn da vom Baum runter?“)

Günstige Flüge gibt’s bei AirBerlin – um schlappe 570 Cents (lt. Monsieur Tim: 5700 Cents). Die Nächte werden ohne Aufpreis am Festivalgelände verbracht – Schlafsack ist mitzubringen! Vorher oder nachher gilt es, ein paar Tage Berlin zu beschnuppern – ist’s doch das erste Mal, dass der Habsburger Schreiberling den Hohenzollern seine Aufwartung macht (und Königgrätz geflissentlich unter den geschichtsträchtigen Tisch kehrt). Lisa hat mir die faszinierende Adresse einer WebSite zukommen lassen, in der private Couchplätze vermittelt werden: http://www.couchsurfing.com

Nach dem ich ja in Zürich bereits auf engstem Raume mit 3 mir fremden Bürschleins die Nacht verbrachte – Jugendherberge sei Dank – dachte ich mir, als Bohèmian sollte ich das wieder mal ausprobieren. Ein bisserl ein mulmiges Gefühl beschleicht mich ja doch, irgendwie, aber wer nicht wagt, der nicht gewinnt eine Schlafplatz in Berlin. Oder so ähnlich.

Übrigens bin ich bis Freitag Abend offline. Der Dichter zu Wien fährt in die Provinz und versucht dort an seinem neuen Werk zu arbeiten – weil ja gar nix weitergeht, in der schwülen und schwitzenden Hauptstadt. Warum knurrt mir jetzt plötzlich der Magen?

[ich hoffe, ich krieg keine Schwierigkeiten, weil ich mein Ticket hier (abgeschnitten) veröffentliche … net, dass jemand auf die abstruse Idee kommt, eine Raubkopie davon anzufertigen, gell! …. update … 100 Cents entsprechen tatsächlich 1 Euro? Hätte ich nicht gedacht.]

3 Antworten zu „Danach kommt 9to5, Lisa“

  1. Avatar von barbara
    barbara

    erinnert mich daran, dass ich auch noch nen flug fuer die selbe strecke buchen muss, anfang sept. werd ich gleich mal machen.
    und berlin, immer einen besuch wert auch fuer die alpenrepubliksbewohner! bin ja dann auch bald dorthin weg, eh schon wissen..

  2. Avatar von Tim
    Tim

    428 Cents??? Das sind in Deutschland immer noch 4,28 Euro. Rechnet man in Ösi-Land anders? So wird das nichts mit der Boheme-Gesellschaft.

  3. Avatar von Richard K. Breuer

    @ Tim: Uups. Wie peinlich. Ein kleiner Dezimalfehler hat sich hier wohl eingeschlichen … immerhin ist er nicht so schlimm, als jener zum Eisengehalt im Spinat – woraufhin die Eltern ihren Sprösslingen Tonnenweise Spinat verabreichten. Wenigstens finde ich Spinat mit Spiegelei ziemlich lecker. Soviel dazu. Ach ja, merci für das Aufmerksammachen, Monsieur Tim.

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