Mittwoch, 29. August 2007
Am späten Nachmittag bin ich wieder in Jena, setze mich in die Uni-Bibliothek, zu den Historikern im dritten Stock (die, Jenaer Gerüchten zufolge, zu den ungepflegteren Studenten gehören). Herrlich! Ich sitze an einem kleinen Schreibtisch – leider kein Internetzugang – sehe hin und wieder durch die Glasfront, die das hübsche Panorama der Hügelkette feil bietet, während die StudentInnen vor sich hin arbeiten. Jeder tippt oder schreibt oder liest oder flüstert leise vor sich her und hin. Genau das Richtige, um die literarischen Wunden an ‚Tiret‘ zu lecken. Siehe da. Schon wurde der Prolog entschlackt und komprimiert. Gut so. Und jetzt geh ich zu T. – werde mir den Bauch vollschlagen, bis ich platze. Was wohl ihr Freund W. dazu sagen wird?
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