geleckte literarische Wunden

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Mittwoch, 29. August 2007

jena_biblio

Am späten Nachmittag bin ich wieder in Jena, setze mich in die Uni-Bibliothek, zu den Historikern im dritten Stock (die, Jenaer Gerüchten zufolge, zu den ungepflegteren Studenten gehören). Herrlich! Ich sitze an einem kleinen Schreibtisch – leider kein Internetzugang – sehe hin und wieder durch die Glasfront, die das hübsche Panorama der Hügelkette feil bietet, während die StudentInnen vor sich hin arbeiten. Jeder tippt oder schreibt oder liest oder flüstert leise vor sich her und hin. Genau das Richtige, um die literarischen Wunden an ‚Tiret‘ zu lecken. Siehe da. Schon wurde der Prolog entschlackt und komprimiert. Gut so. Und jetzt geh ich zu T. – werde mir den Bauch vollschlagen, bis ich platze. Was wohl ihr Freund W. dazu sagen wird?

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2 Antworten zu „geleckte literarische Wunden”.

  1. Avatar von "T."
    „T.“

    Heimatkundlicher Nachtrag:

    Na, da hast Du mit dem Bibliotheksausblicksbild doch just eines der 7 Wunder erwischt!

  2. Avatar von Richard K. Breuer

    @ T: Aha. Nach der alten Brücke also das Einfamlienhaus, pardon, die Hügel von Jena. Dann fehlen uns nur noch 5 Wunder. Vielleicht ist eines, dass ich überhaupt nach Jena gefahren bin – als bodenständiger und sesshafter Wiener ist das durchaus ein (kleines) Wunder 🙂

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