Laura und Mohna und Robert oder „Muschis auf Tour 01“, die dritte

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Aha. Mit vaginalen Kunstobjekten scheint frau noch Feuer am Dach legen zu können. Die Kommentare zur kommenden Ausstellung in der Onlineausgabe von „die Standard“ sind wahrlich lustig. Bei manchen Menschleins hört sich Kunst auf, wenn sie unter die Gürtellinie zielt. Und der Spaß sowieso. Woran das wohl liegen mag?

Erinnert mich an die Foto-Ausstellung von Robert Mapplethorpe im Kunsthaus. Beworben wurden die hübschen, farbenprächtigen Blumenbilder. Ich überredete damals eine gute Freundin, mit mir dort hinzugehen („wird dir sicher gefallen“). Tja, und dann, dann standen wir mit einmal vor einer Reihe S/W-Fotos, die einen „homo-erotischen“ Hintergrund hatten. Mit anderen Worten: schwarzafrikanischer Penis hier, weißeuropäischer Penis da. Und wir standen nicht alleine da. Ein merkwürdiges Gefühl, Genitalien oder Akte in aller Öffentlichkeit (schamlos) zu betrachten und so zu tun, als würde man die Qualität der Kunst abschätzen wollen (er: „Schatz! Sieh nur, wie scharf das Bild ist. Da sieht man jede Kleinigkeit.“ – sie: „Meinst du das erigierte Glied, links von der ausgepeitschten Nonne … oder das andere Bild, rechts neben dem Fellatio machenden Matrosenpärchen?“).

Jetzt stellt sich für mich die Frage, ob man/frau von Kunst erregt werden darf. Oder ist das der Pornographie vorbehalten? Oder wird Kunst, die stimuliert, zu Pornographie? Gibt es nicht schon pornographische Kunst? Oder kunstvolle Pornographie? Vielleicht sollte ich diesbezüglich mal eine Feldstudie machen. Wo ist denn der nächste Pornoladen? Ah, seh schon. Museumsstraße 1.

3 Antworten zu „Laura und Mohna und Robert oder „Muschis auf Tour 01“, die dritte”.

  1. Avatar von doris laura heneis

    ……..aber so sind ER / SIE und im grunde genommen ist das für mich futter.futter für die nächste muschis on tour.die kunst und ich danken jedem der seinen beitrag dazu geleistet hat!

    doris laura heneis

  2. Avatar von Sue

    Oh wie kümmerlich. Da klickte ich voller Vorfreude mal quer durch den Blog und landete dabei natürlich unweigerlich auch beim Link zu XXX. Und obgleich ich jetzt eigentlich angenommen hätte, hier mindestens 10³ Einträge zu finden, ist hie rnur einer. Und der, der wird jetzt von mir boykottiert und nicht zu Ende gelesen. Wobei es ja eigentlich nicht im wahrsten Sinne ein Boykott meinerseits ist, denn dann müsste es ja der Tatsache entsprechen, dass ich etwas kaufe und dies nun verweigere. Da du aber den Zugang zu deinem Blog weitestgehend frei anbietest (nur meinem beschränkten Verstand ist es zu verdanken, dass ich erst spät darauf kam, wie man denn hier Kommentare hinterlassen kann), kann es kein Boykott an sich sein. Aber dennoch ist es eine Verweigerung meinerseits, weiter zu lesen, wie ich mich eben auch jeden Tag weigere, meine letzte Rippe Schokolade in einem Haps zu verspeisen. Ich muss doch von dieser zerren, bis ich wieder Nachschub beschaffen habe und so bleibt dieser Eintag „unfertiggelesen“ bis du mir Nachschub beschaffst. 😉

  3. Avatar von Richard K. Breuer

    Nachschub, meine liebe Sue, gibt’s eigentlich zu Haufe. Wenn du im Suchfeld (ganz unten) das Wort „Muschi“ eingibst, dann solltest du ein paar Blog-Einträge zu diesem *räusper* Thema finden. Zur Ausstellung, versteht sich. Ist ja schließlich ein jugendfreier Blog. Zwar sind es nicht 10³ Einträge, aber vermutlich so um die 2². Immerhin, oderrr?

    Danke für den Boykott 😉

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