Meine Güte, im Moment schlagen die (kleinen) Ereignisse Purzel- bäume. Das ist freilich gut. Das ist notwendig. Heißt aber, dass ich im Moment nicht ins Detail gehen werde können – vielleicht in den nächsten Tagen. Trotzdem, es gilt hier und jetzt festzuhalten, was bisher geschah, um mir (und anderen) später vor Augen zu führen, wie die Eigendynamik („Wenn’s laft, dann laft’s.“) funktioniert. Bitte sehr:
Kheira Linder, Grafikerin aus Berlin (und was für eine) schickte mir ihre Illustrationen für „Tiret“ und ich bin sehr zufrieden – ich gestaltete den Umschlag mit ihrem Entwurf, fügte die Typo ein, probierte das eine oder andere aus; schließlich kristallisierte sich ein Entwurf heraus, der für anerkennendes Kopfnicken sorgt. Wunder- bar!
Margarita K., die mit der Version 1.5+ von „Tiret“ nichts anfangen konnte, es nach wenigen Seiten weglegte, ist nun von der Version 3.6 angetan, las das Manuskript in wenigen Tagen, machte nützliche und wichtige Anmerkungen („ist Frauenliteratur, mit Ausnahme des Mirabeau-Kapitels“; „man möchte wissen, wie es mit den beiden weitergeht“; „man taucht in die Zeit ein und lernt dazu“). Wunderbar!
Thomas M., Betriebswissenschaftler mit humanistischem Back- ground aus Währing („ich will, dass meine Kinder einmal Latein lernen“), möchte ein (noch in den Sternen stehendes) Projekt in Wien machen – wenn ihm „Tiret“ gefällt, würde er vielleicht mitarbeiten – im Vertrieb & in der Vermarktung. Vielleicht …
Moni L., nach ihrem Peru-Aufenthalt wieder in Wien, getroffen; sie stellte mir endlich „ihren Geiger“ Daniel P. vor, der an diesem Abend so nebenbei in einer Blues-Session (!) als Gast mitfidelte. Er ist ein sympathisches Kerl, dem sein musikalisches Genie nicht zu Kopf gestiegen ist (dafür müsste man natürlich Moni L. danken, die sich seiner auf eine herzliche Weise angenommen hat). Vielleicht spielt er auf meiner Buchpräsentation. Das wär ein Ding. Wer kann schon behaupten, einen Geiger von Weltformat an der Hand zu haben. Vielleicht …
Walter Fröhlich, der Herausgeber des Comic-Hefterls „Kriminal-Journal“ lud mich für nächste Woche zu seiner Atelier-Party ein, wo sich die Creme de la Creme der Comic-Zeichner einfinden wird. Am Wochenende möchte ich endlich meinen Fin-de-Siècle-Comic-Text abliefern; er bekam von mir ein Exemplar von „Rotkäppchen 2069“, ich zwei ältere (und bereits vergriffene) Ausgaben seines Comic-Hefterls. Die Preview von Rotkäppchen hat ihm sehr gefallen und er könnte sich die ersten Kapiteln gut als Comic vorstellen. Vielleicht …
Für Michaela Kirchknopf einen Text zur Gruppen-Ausstellung „Islam – ein Dialog“ in der Villacher Galerie White8 geschrieben. Dürfte vermutlich mit kleineren Änderungen und Ergänzungen von ihr verwendet werden. Die „Fleißaufgabe“, eine Art „verkaufs- fördernder Beitragstext“, ging ein bisserl daneben – vermutlich, weil ich von den Künsten der Malerei keine Ahnung habe. Meine unbedarfte Herangehensweise an ihre Werke löste eine interessante Diskussion aus. Obwohl sie an der Universität der angewandten Künste in Wien mit Auszeichnung diplomierte, möchte sie nicht, dass man es breit tritt. Sie möchte, dass ihre Kunst für sich steht. Das ist freilich sehr löblich – aber heutzutage wird nicht mehr die Kunst verkauft, sondern Biographien, Geschichten, Eindrücke und der- gleichen mehr. Image is everything.
Ach ja – am 23. Dezember macht sie die Finissage der Design- Verkaufsausstellung in ihrem A(r)telier am Spittelberg. Noch ist sie unschlüssig, aber ich werde ihr ins kreative Gewissen reden. So ein A(r)telier-Schwips ist wahrlich inspirierend.
Diana Porr, Zweitlektorin aus Tübingen, schickte mir gestern (endlich, endlich) die Anmerkungen zur überarbeiteten Version von „Tiret“ und findet ihn nun „sehr viel besser und runder“. Erfreulichst.
Veronika F., eine charmante ORF-Redakteurin, fragte mich nach einem „berühmt-berüchtigten Rezensions-Exemplar“ von „Rot- käppchen 2069“. Ihrem Wunsch komme ich freilich gerne nach. Herrlichst.
Werde heute endlich wieder Lucia R., Malerin aus Rom (ein größeres Gemälde ziert mein Wohnzimmer), treffen. Möchte ihr ein kreatives WordPress.Blog machen, wo man ihre (beeindruckende) Vita lesen, samt ihre wunderbaren Bildern sehen wird können.
Und zu guter letzt: Rotkäppchen 2069 ist ausverkauft. Eineinhalb Jahre nach der Buchpräsentationsparty und 238 Exemplare später! Die zwei letzten Exemplare werden noch im A(r)telier feilgeboten und die werde ich auch noch jemanden aufschwatzen. Jawohl. Dann ist endlich der Weg für „Tiret“ frei. Vive la révolution! 🙂
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