Das Weihnachtsgeschenk des Dichters

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Also gut – nach dem genüsslichen Schlagabtausch („DAL!“) mit meiner deutschen Lektorin, sieht mir Tiret schon halbwegs reif aus, so dass ich mir folgende Ankündigung zu machen getraue: am 24.12.2007 werde ich die (mit InDesign) gelayoutete Preview/LESEPROBE! von etwa 20 Seiten samt dem überdrüber Cover (Illustrationen: Kheira Linder) ins Web stellen.

Das ist mein Weihnachtsgeschenk an mich. Falls es noch jemanden geben sollte, der sich darüber freut, umso besser. Ich such einst- weilen das Geschenkpapier* aus.

DAL = dümmster anzunehmender Leser
* tatsächlich verpacke ich meine Geschenke immer in Zeitungspapier. Falls einem das Geschenk nicht gefällt, kann er oder sie immer noch die Zeitung lesen. Ja, ja!

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14 Antworten zu „Das Weihnachtsgeschenk des Dichters“

  1. Avatar von Sue

    Oh, ich muss zu meinem größten Bedauern eingestehen, dass ich noch bisweilen keine Zeit gefunden haben, den mir von dir so großzügig zur Verfügung gestellten Auszug zu lesen. Denn so muss ich zugeben, die letzten Tage/Wochen waren voller Trubel ohne jede Heiterkeit. Und so ist es mir heute möglich, mit schmerzendem Knie, schmerzendem Handgelenk und ausgepiekstem Auge hier zu sitzen und dir mein Schuldbekenntnis niederzuschreiben. (Das Auge hab ich mir wirklich beinahe zur Gänze selber ausgepiekst, als ich einmal wieder nicht fähig war aufzupassen und stattdessen lieber allerlei Unfug getreiben habe). Um jedoch auf den Punkt zu kommen, ich freue mich wirklich und tadellos, dass du mir ähm uns natürlich, wobei eigentlich dir, das Geschenk machst, uns alle in dieses Büchlein hineinschnuppern zu lassen. Ich verspreche, dem Buch eine faire Chance zu geben, bevor ich ohne Rücksicht auf Verluste und die Gefühle des Autors damit ins Gericht fahren werde.
    (ev. solltest du dir auch noch Mütze und Schal schenken, sofern du dies nicht vorhanden hast).

    In diesem Sinne… *denKopfindenNackenlegeunddiabolischlach* noch eine besinnliche Advent(s)zeit.

    LG Sue

  2. Avatar von Richard K. Breuer

    Wie, bitteschön, kann frau sich ein Auge auspieksen? Was mich wiederum zum guten „Tiret“ führt, weil es da ja ein Kapitel gibt, dass da lautet: „Das verlorene Auge des Monsieur Duport“. Der arme Kerl hat sich das Auge aber nicht selber ausgepiekst, das haben andere für ihn besorgt. Ich könnte im nächsten Band ja gerne deine „Erfolgsgeschichte“ einbauen. Den Namen, freilich, den müssten wir ändern. Wer hieß damals schon Sue?

    Mütze und Schal? Äh, möchtest du mit mir im schlimmsten Schneegestöber vielleicht „ins Gericht fahren“? Dann nehm ich gleich noch die Handschuhe mit. Wer weiß, wer weiß.

    Hör ich da ein diabolisches Gelächter …

  3. Avatar von Sue

    Oh nun denn, warm anziehen ist immer Pflicht, wenn ich mich daran mache, etwas zu kritisieren. Ich bin nämlich leider von der Überzeugung gezeichnet, dass ich mich gut ausdrücken kann und es auch pflege und setze es somit auch immer wieder bei anderen von anderen verfassten Schriftstücken voraus. Und deswegen wird alles, was in meinen Augen nicht als „angenehm“ angesehen wird, sogleich zu Tode gerichtet. („Auf zum Schafott“)

    Wie man es schaft sein Auge auszupieksen. Nun denn man nehme einen dieser neuen mobilien Computer, balanciere selbigen auf den Knien und lasse den Wunsch über einen kommen, doch noch das kleine Nachtischlämpchen (wobei selbgies über mir befestigt ist) anzuschalten. Fahre also mit der Hand in die Höhe und lande dann mit dem Finger im Aug. Den spitzen Fingernägeln ist es zu verdanken, dass man sich dann das Auge auspiekst oder zumindest nahe dran ist. (c;

    Wenn damals die Leute Wart gerufen wurden und Wat und Kay und Sir Eric (lese gerade den König von C.), dann mag es sicherlich irgendwo in der Pöbelmeute eine Sue gegeben haben. Die mit ihrem stirren einäugigen Blick die Menschen in Angst und Schrecken versetzt hat….

    Vorstellbar wär dies doch, oder?

    Nun denn,… auf zum Atem (Simpson geschädigt bin ich wohl auch) und ein paar Seiten gelesen. (c;

    LG

  4. Avatar von Richard K. Breuer

    Also, das „Schafott“ bzw. die Guillotine kommt erst später vor, im „Tiret“. Im ersten Band ist davon noch keine Rede – ich hoffe, die LeserInnen verfallen nicht in einen Anachronismus. Wär ja ein Jammer.

    „König von C.“? Sollt ich das kennen? Uih, da stirrt mich gerade eine hässliche Fratze an …

  5. Avatar von pebowski

    Ich nehme an, das hier ist gemeint:
    Terence H. White: Der König auf Camelot

    Und, ja, es könnte dir gefallen (könnt ich mir vorstellen)

    LG
    Péter

  6. Avatar von Richard K. Breuer

    Tatsächlich, dieser Terence H. White klingt interessant. Seine Eindrücke über das Amerika der frühen 60er Jahre spricht mich aber auch an. Uih, dann ist die Sue natürlich gebrieft, was gute historische Romane betrifft … wo ist mein Pelzhauberl?

  7. Avatar von maureen

    die schönsten weihnachtsgeschenke sind die, die man sich selber macht. das wird ein fest!
    ich hatte mir mal eine wunderhübsche halskette mit anhänger gekauft, extrem teuer und völlig über meinem budget, hab‘ es einpacken lassen und mir unter den christbaum gestellt. ich wohnte damals noch bei meinen eltern und hatte mich riesig auf dieses kleine päckli gefreut. genau so wirst auch du dich auf das buch freuen. oder noch mehr.
    herzlichst, maureen

  8. Avatar von Richard K. Breuer

    Ja, meine liebe Maureen, über das „Päckli“ werd ich mich sicherlich freuen – leider ist’s ja nur ein PDF von zwanzig Seiten und (noch) kein Buch. Aber gut Ding braucht ja bekanntlich Weile. Wenigstens muss ich die Bücher nicht einpacken – jedenfalls nicht für Weihnachten 😉

  9. Avatar von Sue

    Stimmt ja genau. Diese „auf“ und „von“. Aber ich war ja auch zu faul, mein grünes Buch in der Hand zu drehen und den Buchrücken mal genauer unter die Lupe zu nehmen. Stattdessen steckte ich die Nase eben doch weiter hinein (war gerade wieder Winter geworden in dem Buch – ob ich deshalb meine Schniefnase bekommen habe?) und ignorierte sämtliche „aufs“ „vons“ und „des“. Was auch immer, halt.
    Dank an Pebowski, der mag’s gerichtet haben. (c;

    Also Ricki brauchst noch einen Schal zu Weihnachten?

  10. Avatar von Richard K. Breuer

    „auf“ und „davon“, sozusagen. Was lese ich da, Sue? Mein „Tiret“ liest sich zu wenig „schal“? Ist das nun gut?

  11. Avatar von Sue

    Ich versuche gerade heraus zu finden, ob ich denn wirklich beinhart ins Gericht fahren darf – kurzum ob ich denn mal kurz in die Richterrobe schlüpfen darf, wenn ich doch selbst, nie den Mut aufbringen würde, ein Buch im Selbstverlag zu veröffentlichen…
    (zur Weihnachtszeit bin ich immer ein bisschen menschlich)

  12. Avatar von Richard K. Breuer

    Dumm, dass das Bücherl erst im Jänner 2008 erscheinen wird – da ist ja von besinnlicher Weihnachtszeit keine Rede mehr. Vielleicht sollt ich dir noch schnell den ganzen Packen schicken und hoffen, dass du genug Glühwein-Punsch-Sekt intus hast, auf dass deine Sinne getrübt sind. *hicks*

    Übrigens, Sue! Das Wort „Selbstverlag“ ist in diesem Blog nicht gerne gesehen. Du hast natürlich Recht und es stimmt, aber ich krieg diesen Mief einfach nicht mehr raus, den das Wort verbreitet (du weißt ja gar nicht, wie viele Leutchen bei diesem „Selbst“ die Nase rümpfen – mich eingeschlossen).

  13. Avatar von Sue

    Nun denn Richard, ich darf mich wohl noch einmal zu Wort melden, denn immerhin fühle ich mich selbst (welch wirklich grässliches Wort) hier ja schon wunderbar wohl. Ich denke ja, mann und frau solle ja die Träume verwirklichen und eine Selbstverwirklichung anstreben. Also wäre ja die Veröffentlichung eines Buches, was ja von vielen Menschen ein Traum ist, ja anstrebenswert, oder? Nimmt man nun das Buch Selbstverlag ist dies gleichbedeutend wie Selbstveröffentlichung und du musst ja zugeben, dass du dich in jedem Buch, das du der Öffentlichkeit zugänglich machst, ein Stückchen „selbst“ veröffentlichst.
    Eine Anmerkung noch am Rande – man stimmt mich übrigends mit Heischo (Heiße Schokolade) freundlich – Gefallen „tut“ man nicht, Gefallen „erweist“ man. 😉

  14. Avatar von Richard K. Breuer

    „Oberkellner, bringen Sie der Dame eine Heischo! Nein, bringen Sie Ihr zwei. Ach was, bringen Sie gleich den ganzen Topf!“

    Kaffee ist fertig …

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