Zugegeben, ich hätt’s in hundert Jahren nicht gemacht, obwohl hin und wieder überlegt, weil’s gar so eine hübsche Sache ist. Meine Lieblingsleserin, das blunerl, kam mit der Idee daher, ein T-Shirt mit dem Schriftzug von Rotkäppchen 2069 zu machen. Es dauerte nicht lange und schon „durfte“ ich Zuschnitt und Größe des Motivs basteln. Freilich, manchmal braucht der Dichter zu Wien einen kleinen Anstoß (der wohlbekannte Tritt in den Allerwertesten), damit er aus seinem schreibenden Tiret-Elfenbeintürmchen heruntersteigt (Rapunzel ist gut, aber aus) und sich um sein in die Jahre gekommenes Rotkäppchen kümmert.
Also, das gute blunerl möchte das T-Shirt bestellen und ich warte einfach auf ihre Rückmeldung. Könnte ja sein, dass es am Shirt total Sch** aussieht, oderrr? Aber wenn es halbwegs gut kommt, bestell ich mir auch ein paar. Ich bin immerhin die kostengünstigste Litfass-Säule der Welt. Und wenn ich noch die eine oder andere überrede, vielleicht wird das der Renner der Sommer-Saison. Ja, die gute bluni ist wahrlich ein Schatz 🙂
p.s.: am T-Shirt-Rücken wird noch das „kein Kinderbuch“-Symbol dezent angeführt …
p.s.s.: eigenartigerweise fällt mir da „Azadeh“ ein und das „frivole“ Gespräch zwischen dem Leutnant von Märwald und zwei Dirnen (es spielt im Wien des Fin de Siècles!). Momenterl …
„Warum denn so schmähstad, die Leocadia und ich, wir sind doch so nette Madeln. Und offen wie ein Büchel. Vielleicht wollen der Herr Leitnant … in uns a bisserl lesen?“
pic provided by http://www.shirtcity.com

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