ISBN 978-3-9502498-1-1
„Die Liebesnacht des Dichters Tiret“
Der Hauptverband des österreichischen Buchhandels hat mir – gegen Einwurf von ein paar großen Münzen – die ISBNs zukommen lassen. Mitsamt einem Merkblatt über die Anbietungs- und Ab- lieferungspflicht für Druckwerke (ich gehe davon aus, dass sie noch aus der Zeit von Metternich stammen). So kommt jeder Werk, egal wie gut*, egal wie schlecht*, in den Genuss, für alle Zeiten (?) in den folgenden Bibliotheken aufzuscheinen :
Österreichische Nationalbibliothek (2 Exemplare)
Universitätsbibliothek Wien (2 Exemplare)
Wiener Stadt- und Landesbibliothek (1 Exemplar)
goodwill: Deutsche Nationalbibliothek Leizpig (1 Exemplar)
Die Unsterblichkeit des Autors ist damit gesichert.
Bei einer Auflage von gerade Mal 6 Stück.
Ewiger Ruhm muss gar nicht teuer sein.
Sag ich immer wieder.
* über die Qualität eines Kunstwerkes darf man sich gerne streiten. Rick Gekoski meint in seinem Büchlein Eine Nacht mit Lolita hierzu folgendes: „Wenn Sie Enid Blyton lieber als Tolkien mögen, ist das für mich in Ordnung. Wenn Sie glauben, sie sei eine bessere Schrift- stellerin als Tolkien, sind Sie entweder ein argloses Kind oder ein Trottel.“ (S. 194)
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