Illusionen schüren

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Heut dachte ich mir, ich kleide meine anderen zwei Leseproben (Azadeh und Erik) in ein hübsches Layout-Kleid. Aber als ich so in InDesign mit Schriften und Layout herumexperimentiere, muss ich natürlich den Text lesen und beginne, Änderungen zu machen. Man könnte auch sagen, ich arbeite bereits an einem neuen Buch (obwohl Tiret ja noch nicht mal in der Druckerei ist). Nein! So geht das nicht. Also habe ich den Stecker gezogen. Und die Leseproben einfach vom Netz genommen. Jetzt klopf ich mir auf die Schulter … und werde klammheimlich … psst, da kommt Lektorin Numero Zwo …

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4 Antworten zu „Illusionen schüren”.

  1. Avatar von Sue

    Wieso solltest du nicht den beiden anderen Büchern die Möglichkeit geben, sich jetzt weiter zu entwickeln. Immerhin stört es ja nicht, wenn man gerade ein anderes Buch geschrieben hat. Das ist ja schon mehr oder weniger fertig. Und wie lange willst du warten, bis die Sache abkühlt, sich keiner mehr fragt, ob noch ein Buch nachkommt bzw. ein anderes folgt, etc. pp.
    Also lieber gleich, wenn man gerade Lust hat, als später, wenn man voll Frust zu nichts fähig und schon gar nicht zu etwas zu gebrauchen ist.

  2. Avatar von Richard K. Breuer

    Ja, du hast natürlich Recht, Sue! Deshalb habe ich schon die ersten Schritte gesetzt und Überlegungen angestellt.

    Generell arbeite ich am besten, wenn ich mehrere Sachen gleichzeitig mache. Keine Ahnung, warum dem so ist, aber es ist nun mal so. Vermutlich weil ich dann nicht lange nachdenken muss, sondern aus dem Bauch heraus entscheiden und schreiben kann. So wie jetzt, wo ich eigentlich am Rotkäppchen-Comic mit Ecki arbeite (Kostprobe), ein bisserl netzwerken tue, Kommentare schreibe, meine myspace-Site auf Vordermann bringe, das Cover zu Tiret noch einmal begutachte/ärgänze, den VLB-Eintrag überdenke, die Buchpräsentation plane und gestern einer neuen Bekanntschaft einen „Pressetext“ lektoriert hab. Hm. Klingt nach viel. Derweil geht sich ein Kaffee immer aus 😉

  3. Avatar von LillY
    LillY

    Künstler sind zumeist mit ihren Frühwerken unzufrieden. Es ist ein Zeichen, sich zu entwickeln.

    Übrigens geht das bei mir auch bestens, wenn ich mehrere Dinge nebeneinander mache. Wenn ich allzusehr in eine Sache vertieft bin, habe ich immer Angst, mir fehle der Abstand zur eigenen Kritik und sehe dann auch zu viele Bretter vorm Kopf.
    Aber diese Fähigkeit des Mulittaskings ist eher den Frauen zugeschrieben, als den Herren der Schöpfung. Geh jetzt grübeln …

  4. Avatar von Richard K. Breuer

    Ich sag ja immer wieder, dass meine weiblichen Anteile nicht gering sind. Multitasking? Naja, eher ist es, dass ich Chaos mit Chaos begegne 😉

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