EM: die seltsamse Idee der Frau P.

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Vorgestern war’s, da fragte mich SP., ob wir nicht meinen Geburtstag nachfeiern wollten. Nächste Woche. Ich winkte ab, sagte nur „EM“, die ich sehen muss. Worauf sie meinte, man könne sich ja so ein Spiel gemeinsam anschauen. Aha! Eh ich mich versah, machte sie den Vorschlag, das Kroatenspiel* in einem kroatischen Lokal in Ottakring beizuwohnen. Und für die Österreicher zu brüllen. „Alles andere ist ja fad“, gab sie auf mein fragendes, leicht nervöses Zucken zurück.

Jetzt frag ich mich: Sind Frauen die besseren Hooligans?

* Österreich : Kroatien

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4 Antworten zu „EM: die seltsamse Idee der Frau P.”.

  1. Avatar von nebenschauplatz

    die frauen bessere hooligan? sind wir wohl eher nicht. wir versuchen nur, dich aus der reserve zu locken. und deinen beschützerinstinkt zu wecken 🙂

  2. Avatar von Richard K. Breuer

    Ja, so stell ich mir das vor, Maureen: Hundert biertrinkende und vom Ortstafelstreit in Kärnten schon aufgeheizte fanatische Kroaten sollen durch ein Sodawasserschlürfenden Wiener Schriftsteller in Zaum gehalten werden, der immer wieder sagt: „Erinnert’s euch an den alten Kaiser … an den Franz Joseph … da waren wir doch alle Brüder.“

    Na, in den Schlagzeilen wär ich dann mal 😉

  3. Avatar von nebenschauplatz

    nun ja, mein lieber. das mit dem sodawasserschlürfenden unschuldigen wiener schriftsteller, naja, den glaub‘ ich nicht mehr so ganz. schliesslich les‘ ich deine einträge… 🙂
    schlussendlich sind wir uns ja einig. ein finale schweiz – österreich muss her!

  4. Avatar von Richard K. Breuer

    Leider ist ein Finale Österreich – Schweiz nicht möglich – dem Spielplan sei Dank. Aber Halbfinale wär ja auch schon nett (um nicht zu sagen: überraschend).

    Du hast es ja gut, falls die Schweizer ausfallen, kannst du immer noch zu den Italienern halten. Und falls die gegen die Franzosen den Kürzeren ziehen, na, dann brodelt halt dein französisches Blut. Ich hab nicht mal kroatische oder polnische Wurzeln. Hm?! Vielleicht Tschechische? Falls die Tschechen gewinnen, kann ich sagen, dass mein Großvater in Brünn stationiert war. In der Schneiderei. Zu Zeiten des großen Krieges (1914/1918). Immerhin hat er es sich nicht nehmen lassen, mit einer Tschechin ein (uneheliches) Kindlein in die Welt zu setzen. So ein Hallodri, mein Großvater. Das Einzige, was ich von ihm geerbt habe, ist vermutlich das (auf)schneide(r)n.

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