Conditorei Sluka oder John McEnroes Torte

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Gestern also mit meiner Cousine Christl und Manu in der Conditorei Sluka gewesen. Cousine Christl lernte das Zuckerbäckergeschäft von der Pike auf und saß in der Schule neben Robert Beranek, der von seinem Vater die Conditorei vor über 15 Jahren übernommen hatte. Ein sympathisch witziger Kerl, dieser Robert Beranek, der das kleine schmucke Lokal zur rauchfreien Zone erklärt! Vor einem Jahr war ich mit der LillY dort, zum ersten Mal, und mokierte mich natürlich über die Nikotinschwaden. Jetzt steht weiteren Besuchen nichts mehr im Wege. Übrigens gibt’s demnächst das Geschirr mit dem neuen Corporate Design, weshalb das alte 80er Geschirr ausgedient hat. Zwei Mokkatassen konnte ich ihm gestern abschwatzen („Möchtest welche haben?“) und sie versehen von nun an ihre guten Dienste bei mir. Jeden Samstag – von 8 bis 12 Uhr – gibt es ein reichhaltiges Frühstücksbuffet mit allem Drum und Dran. Werde ich mir sicherlich mal geben. Ja, vielleicht wird das Sluka meine neues Wohnzimmer.

Cousine Christl ist vor vielen Jahren nach Australien ausgewandert („ich wollte nur kurz bleiben“) und hat dort ihr Glück gemacht. Zauberte für die Aussies Wiener Mehlspeisen auf den Tisch. John McEnroe war von einer ihrer Torten hellauf begeistert (was trotzdem nicht ausgereicht hat, ihm ein Ticket für die Australien Open abzuschwatzen; ja, das „Abschwatzen“-Gen dürfte in der Familie liegen). Und für Olivia Newton-John, genauer: ihr Bruder, wurde auch schon mal eine Torte „gebacken“.

Wen wundert es also, dass sie zwei zuckersüße Kinder (mit einem Schotten) hat? Ach ja, Tennis ist auch nicht mehr das, was es einmal zu McEnroes Zeiten war.

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7 Antworten zu „Conditorei Sluka oder John McEnroes Torte”.

  1. Avatar von Manuela
    Manuela

    schön wars! hat mich sehr gefreut, die bekanntschaft zu machen…

    finde es außerdem sehr interessant zu beobachten, wie sich hier rauchfreie zonen auch ohne verbot organisch ausbreiten. gute sache!

  2. Avatar von LillY
    LillY

    Gütiger Himmel!
    Ich habe mit Roberts Schwester Irene die Schulbank gedrückt. Womöglich kenne ich Cousine Christl auch?

    Hör einfach auf mich! Das Prückel wolltest du zu anfangs auch nicht und jetzt ist dir der Sessel dort schon am Hintern angewachsen.

  3. Avatar von Richard K. Breuer

    LillY? Du bist doch keine Zuckerbäckerin, oderrr? Die Schulbank war die Lehrschule.

    Na, dann sollten wir uns mal wieder im Sluka einfinden – und vielleicht ist ja auch die besagte Schwester dort. Die Welt ist klein. Wahrlich. Angewachsener Hintern her oder hin.

  4. Avatar von Richard K. Breuer

    Yep, Manu. Nichtrauchercafés breitet sich aus. Zwar nicht so rasend schnell wie Lungenkrebs, aber es tut sich was.

  5. Avatar von LillY
    LillY

    @ric: Vorher geht man noch in eine andere Schule. Obwohl, ich wollte immer Zuckerbäckerin werden! Mich haben die Windbäckereiafferln beim Heiner auf der Kärntner Straße immer so fasziniert. Ich wollte auch so schöne Afferln fabrizieren. Und was ist jetzt? Egal wo ich hinschau, nichts wie Affen um mich herum und ich tu gar nichts dazu.

    Also, dann ist die Cousine Christl eine Zuckerbäckerin für den McEnroe – ich verstehe alles! 🙂 Tennis hab ich früher auch gespielt. Die Welt ist wirklich klein!

  6. Avatar von Richard K. Breuer

    Windbäckereiafferln? Kenn ich nicht. In meiner Kindheit hab ich die Kärntner Straße nur vom Hörensagen gekannt. Ich bin eben ein klassisches Postler-Kind aus Meidling.

    Du hast also früher Tennis gespielt? Vielleicht mit dem McEnroe?

  7. Avatar von LillY
    LillY

    Haben sich Postlerkinder früher nicht aus Meidling rausgetraut? Die Innere Stadt war immer eine andere Welt für mich, die ich so 2-3 Mal im Jahr betreten durfte.
    Was den Tennissport anbelangt, ich habe die Karriere mangels Ballgefühl an den Nagel gehängt.

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