Das bisherige Cover erfreut sich großer Beliebtheit, vermutlich weil es korrekt designt wurde. Aber wenn man es durch eine professionelle Grafiker-Brille betrachtet (der ich natürlich nicht bin), dann fällt einem sofort auf, dass die Gestaltung eckig und kantig, nicht rund ist. Der zweite Versuch versucht sich an dem Versuch, sich loszulösen, vom Eckigen, vom Korrekten. SP. hat die Hände zusammen geschlagen. Ein dezidiertes „No go“, weil es Ähnlichkeiten mit einem der alten Honk [sic!] Kong Filme in ihrer Videothek hat. Aha. Gar nicht mal schlecht, die Assoziation – immerhin geht es um Filme, vielleicht sogar um B-Movies. Könnte es also sein, dass die Wahl des Covers Rückschlüsse auf unsere Innenwelt zulässt? Immerhin dringt so ein Bild direkt und ungefiltert ins Unbewusste und stellt die abartigsten Sachen an (z.B. in einem Alptraum aufzutauchen). Ich persönlich präferiere (im Moment) die „losgelöste Variante“, sie ist so hübsch gegossen – nur die zwei Meta-Infos „Krimikomödie“ und „Richard K. Breuer“ stören den Eindruck. Am liebsten würde ich ja den Autorennamen weglassen, aber was sagt dann der Schriftsteller? Der ist sicherlich beleidigt und redet mit mir kein Wort. Naja, könnte ich verkraften, oder?

Hinterlasse eine Antwort zu Richard K. Breuer Antwort abbrechen