Gestern ein paar hübsche Fotos in dem Heuhaufen von fotolia gefunden und gekauft. Werde damit eine Reihe von „expect the unexpected„-Hollywood-TEASER-Plakate designen. Macht Spaß. Freude. Und sollte die Aufmerksamkeit auf das Produkt lenken. Die eindringlichsten Sujets werden ausgedruckt und in den Buchhandlungen werbewirksam platziert. Ein Bild, wir wissen es, sagt bekanntlich mehr als zehn Trillionen Worte, und dringt sogleich ins Unbewusste. Deshalb gibt’s so viele gesunde und strahlenden und attraktive Menschen auf Plakaten und Postern. Kommt nicht von ungefähr. Oder was hat eine aufreizende Blondine mit einem Hamburger zu tun? Gerade läuft eine Kampagne für BurgerPrince. Junge Mädels in Western-Klamotten. Kein Wunder also, wenn man(n) sich hin und wieder dabei ertappt, einen Burger zu ordern, ohne eigentlich genau zu wissen warum.
Mit Bilder kannst du Mäuse fangen. Anders gesagt: Mit Speck erzeugst du Aufmerksamkeit. Das Rezept ist so alt wie die Malerei. Und wenn es schon im kirchlichen Umfeld funktioniert hat (die Leiden Jesu waren sehr gefragt), sollte es auch in jedem anderen funktionieren. Gerade eben hat MZ., eine wundervolle Fotografin, auf facebook den Kommentar abgegeben, dass das Bild „unglaublich cool!“ sei. Wir sehen: der Speck ist gut abgehangen.

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