
Nach so einem Mittagsschläfchen, wenn man wieder in die Gänge kommt, geht die Post ab. Ist natürlich nicht immer so, aber hin und wieder. Also schnell ein paar Zeilen zusammenschreiben, bevor ich mich wieder Penly und dem Schlüssel eines Geheimnisses widme. Welcher Sohn würde schon seine eigene Mutter aus dem Fenster und in die Tiefe stürzen? Eben. So ein obskures Verbrechen gehört aufgeklärt. Und wird aufgeklärt. Obwohl, dieses Geheimnis ist eigentlich nur die Beilage zum großen Showdown. Die ersten Kapiteln soweit überarbeitet, sie in Ton und Stimmung den anderen angepasst, vor allem an Brouillé, weil die Handlung ja nahtlos vom zweiten Band in den vierten übergeht. Und der dritte Band Madeleine? Ja, der besucht ein wenig später die Handlung, bringt dafür aber einen Stein ins Rollen und löst das im Subtitel genannte Blutbad aus. Ja, ja.
Nebenbei habe ich nun eine ernsthafte Leseprobe von Der Fetisch des Erik van der Rohe erstellt. Sie soll einen kurzen Einblick in jedes der 10 Kapitel geben. Die erotischen Phantasien und intimen Sessions sind da natürlich nicht dabei, weil diese ja nur erregendes Beiwerk sind, aber nicht mehr. Mit allem Drum und Dran erreicht die Seitenzahl 600. Das ist schon gewaltig. Zu gewaltig. Wie dem auch sei, das erste Kapitel Lydia werde ich Anfang September als ebook anbieten. Weitere Kapitel folgen, wenn ich meine, dass es Sinn macht, sie zu veröffentlichen. Die Idee, das gesamte Manuskript gegen Einwurf vieler Münzen als „Privatausgabe“ im PDF-Format anzubieten, ist mal im Kopf. Weil ich ja weiß, wie nervig es sein kann, auf Fortsetzungen zu warten. Aber auch da wird im September eine Entscheidung fallen.
In Erik habe ich nun im letzten Kapitel Nathalie eine hübsche Szene geschaffen. Erik und eine virtuelle Bekanntschaft beschließen, sich bei ihrem ersten (blind) Date einen Kuss zu geben. Ohne davor ein Wort zu verlieren.Ich habe mir die letzten Tage Gedanken darüber gemacht, ob das realistisch ist. Vermutlich nicht, aber bei genauerer Betrachtung würde diese Begrüßungsaktion viel Druck nehmen. Also, wenn ich so zurückdenke, dann komme ich zum Schluss, dass es nicht geschadet hätte, gleich mit der Tür ins Haus zu fallen. Weil man dann schnell merkt, ob man sich wohl fühlt oder nicht. Ach, manchmal macht es schon Spaß, solche seltsamen Gedanken zu spinnen und auszuformulieren. Und, hey, ich darf das, ich bin Schriftsteller!
Anmerkung: MM. schrieb mir, dass es so eine „Kuss-Szene“ in der Literatur bereits gibt: bei glattauer machen sie auch ab, dass sie sich im dunklen zimmer träfen und nicht sprächen und sich einfach küssten, falls du es nicht ganz gelesen hast… :-))
Anmerkung: Nope, den Glattauer und seine Bücher kenne ich bitteschön nicht, ja?
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