Verfassungsschutz, NPD, Terror und ein gewisser Bankier Herrhausen

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Der Spiegel schreibt, dass die rechte Zwickauer Zelle mit rund 130 Spitzel des Verfassungsschutzes durchsetzt war und niemand etwas von der Mordserie gesehen oder gehört haben wollte. Aha. Wenn man wissen will, wie der Verfassungsschutz, vulgo Geheimdienstapparat, funktioniert, dann muss man sich nur die investigative Reportage des Deutschlandfunks (DLF) vom 18. Februar 1997 anhören, in der es um die Hintergründe des „RAF“-Attentats auf den Bankchef Alfred Herrhausen geht, dem damals bestbewachten Privatmann Deutschlands. Die Ermittlungen der Behörden und die Vertuschungen und die Einflussnahme des Verfassungsschutzes, um der Öffentlichkeit die RAF als Täter zu präsentieren, zeigt leider nicht Inkompetenz, sondern bewusste Irreführung, Verschleierung und Tatsachenverdrehungen. Wer sich ein wenig mit Geheimdienstaktivitäten beschäftigt, dem wird klar, dass hinter Anschlägen und Gewaltakten in so gut wie allen Fällen inländische oder ausländische geheimdienstliche Mitarbeiter involviert sind. Wirklich.

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Wer einen kleinen Einblick in die Machenschaften der Geheimdienste und Para-Militärischen NATO-Untergrundorganisationen bekommen möchte, bitte sehr. Hier ist GLADIO. Vorsicht, man könnte ziemlich in Rage kommen.

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2 Antworten zu „Verfassungsschutz, NPD, Terror und ein gewisser Bankier Herrhausen“

  1. […] waren! Aber wir haben es überstanden. Ich denke, ich spreche für alle, wenn ich sage: heil den 130 Spitzeln!“ Da stießen sie gemeinsam mit ihren Gläsern an. Zwar landeten so auch ein […]

  2. […] wollte man seinerzeit der RAF in die Schuhe schieben, was recht lächerlich ist (siehe meine Überlegungen von 2011). Tatsächlich waren staatliche Dienste des In- und Auslandes maßgeblich in Planung und […]

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