Ich mache es kurz, leider nicht schmerzlos. Die Anschläge vom 11. September 2001 haben nicht nur die Welt, sondern vielmehr die Gesellschaft verändert. Verantwortlich dafür sind nicht Terroristen in Höhlen, sondern vielmehr Fundamentalisten in gläsernen Wolkenkratzern, die ein Verbrecher gegen die Wahrheitsfindung begingen. Natürlich steht es Ihnen frei die offizielle Version zu glauben und danach Ihr Weltbild auszurichten, ich würde Ihnen aber empfehlen, es nicht zu tun. Vielleicht suchen Sie im Web nach dem einzigen kritischen Mainstream-Dokumentarfilm über 9/11, eine italienische Produktion in der u. a. die beiden Literaturnobelpreisträger Dariel Fo und Vidal mitwirken: Zero investigation on 9/11 von Francesco Fracassi. Die Dokumentation ist vor über fünf Jahren entstanden, gut möglich, dass wir gegenwärtig bereits mehr wissen. Aber es ist ein guter Anfang für all jene, die nicht wissen, dass Sie in einer Märchenwelt gefangen sind. Das behaupte freilich nicht ich, sondern der damalige New Orleans Bezirksstaatsanwalt Jim Garrison, der sich 1967 mit einem vier Jahre zurückliegenden 9/11 auseinandersetzte. Wenn man sich das 20. Jahrhundert so vor Augen führt, dann merkt man eine seltsame Aneinanderreihung von 9/11s: die Schüsse eines «serbischen Fanatikers» auf den österreichischen Thronfolger (1914), der japanische «Überraschungsangriff» auf Pearl Harbor (1941), die Schüsse eines «verrückten Einzeltäters» auf den amerikanischen Präsidenten (1963), der «Reaktorunfall»« in Tschernobyl (1986) und schließlich die «Terroranschläge» in den USA (2001). Wahrlich, wahrlich, wir leben in merk– und denkwürdigen Zeiten.
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