Es war Keinmal: Die Mondlandung, anno 1969

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Wie erzähl ich’s nur meinem Kinde, frage ich mich seit einer Weile und stolpere von einem Gedankengang in den nächsten. Die sogenannte Mondlandung, sie hat mit dem heutigen Tage 50 Jährchen auf dem Raketenbuckel, ist eine solch absurde Behauptung, dass es mir schwer fällt, dem unbedarften Leser, der nicht zweifeln will, reinen Wein einzuschenken. Der gewöhnliche Bürger kann eine solch ungeheuerliche Lüge nicht glauben, es übersteigt seine Vorstellungskraft, deshalb muss es wahr sein, muss dieses wundersame Weltraumabenteuer tatsächlich stattgefunden haben, dort oben, irgendwo im dunkelsten Schwarz des Kosmos, am entferntesten und unmenschlichsten Ort, an den ein Mensch mit wachem Geiste gerade noch denken kann. Die Chancen, dass diese Mission mit allem Drum und Dran erfolgreich sein würde, war so gering, dass man sie nicht mal mit einer Zahl hätte ausdrücken können.

Ein Gedankenexperiment!

Stellen Sie sich vor, ich würde Ihnen sagen, dass ich mir das Ziel gesetzt habe, in einem Jahr den höchsten Berg, den Mount Everest in Nepal, erklimmen zu wollen. Alpine Erfahrung hab ich freilich keine, aber was soll’s, vor meiner Wiener Haustür gäb’s den Leopolds-, Bisam- und Kahlenberg. Diese annähernd 500 Meter hohen Berge dienen mir als Trainingsgelände, dort werde ich meine Ausrüstung überprüfen, dort werde ich das Terrain des Everest simulieren. Freilich, um überhaupt nach Pakistan und zum gewünschten Ziel zu kommen, wird es einen fahrbaren Untersatz bedürfen. Die Wahl fiel auf ein Elektroauto. Die Batterien sind so ausgelegt, dass sie für die Hin- und Rückreise – im Ganzen rund 12.000 km – das Auto antreiben und zusätzlich noch allerlei Gerätschaften mit Strom befeuern. Die Reise muss natürlich auf meinen Social Media Kanälen mit Live-Bilder dokumentiert werden. Ei, was werden die Leutchen aus dem Häuschen sein, wenn ich vor dem Gipfelkreuz einen Luftsprung mache und den einen oder anderen wichtigen Anruf entgegen nehme. Coolio, nicht?

Sie können mir nun sagen, warum meine Mission, den Everest zu besteigen, eine ziemlich lächerliche Idee ist – und ich werde Ihre Schwarzmalerei in den Wind schlagen. Verglichen mit dem Apolloflug ins unbekannte Schwarze wäre mein Ausflug ein Kindergeburtstag.

Temperaturen auf dem Mond?

Die Temperatur auf dem Erdtrabanten, so sagt Wikipedia, beträgt in der Sonne rund +130° C, während das Thermometer im Schatten auf etwa -160° C und mehr fällt. Ich weiß nicht, wie Sie das sehen, aber die damaligen Raumanzüge sowie Klimatisierung der Mondlandefähre (LEM) müssen ihrer Zeit weit voraus gewesen sein. Zusätzlich wurden die Astronauten auch noch von der kosmischen Strahlung geschützt. Eine beeindruckende Ingenieursleistung. Jahrzehnte später rätselt NASA, wie man Menschen im Weltraum von diesen gefährlichen Strahlen schützen könnte. Ach, wenn man nur wüsste, was da draußen, im All so vor sich ginge. Übrigens teilt uns Kodak mit, dass man Filmrollen idealerweise bei etwa + 13°C aufbewahrt. „Do not store or ship unprocessed film near x-ray sources or other radio active material“, heißt es weiters im SafetySheet.

Pressekonferenz

Völlig merkwürdig wird das Ganze, wenn man sich die Pressekonferenz der ersten drei Weltraum-„Pioniere“ anguckt, die nicht nur mit heiler Haut zur Erde zurückgekehrt sind, sondern etwas vollbracht haben, was als unmöglich galt. Ihre Körpersprache im August 1969 ist, nun ja, äußerst verdächtig. Da ist kein Feuer in ihren Herzen, kein Leuchten in ihren Augen und ihre Sprachmelodie ist langsam und monoton. Sie antworten so bedächtig auf jede Frage der Journalisten, dass man meinen könnte, sie rufen keine persönliche Erinnerung im Kopf ab, sondern vielmehr einen eingelernten Text. Auf die Frage, ob sie Sterne gesehen hätten, antwortet Buzz Aldrin „Stars? I don’t remember seeing any“, nur um sogleich von seinem Nebenmann Michael Collins korrigiert zu werden, dass sie sehr wohl Sterne gesehen hätten.

Es gäbe so viel Anomalien und Widersprüche, so viele ungelöste Problemstellungen in Bezug auf die Raumfahrt*), dass man gar nicht weiß, wo einem der Kopf steht. Wenn die Medienleute gegenwärtig den Fokus auf den Mars richten, dann nur deshalb, um zu verschweigen, dass sich seit fünfzig Jahren in der bemannten Raumfahrt nichts getan hat. Es ist, als hätte Moskau seinerzeit verlautbart, der neue LADA-Prototyp würde mit einem Treibstofftank von Warschau bis Wladiwostok fahren können. Leider wurden der Prototyp und all die dazugehörigen Aufzeichnungen nach erfolgreicher Fahrt von 10.000 km zerstört und so rätseln heute noch Wissenschaftler über das Geheimnis des sparsamen Motors. Der Gedanke, dass es diesen Motor nie gegeben hat und alles nur ein gut gemachte Propaganda gewesen sein muss, solch einen Gedanken verfolgen sie nicht.

Die Frau im Mond

Falls ich Sie noch immer nicht überzeugen konnte, weil Sie es nicht für möglich halten, dass solch eine Lüge so lange aufrecht erhalten werden konnte, dem lege ich Fritz Langs Stummfilm „Die Frau im Mond“ ans Herz. Der gute Fritz Lang und sein Experte, der Physiker Willy Ley, machten sich Mitte der 1960er in einem Interview einen Spaß aus Wernher von Braun und seinen Weltraumflug-Ambitionen.

Ley: »Mit der heutigen Technologie können wir zu den Monden
des Jupiters reisen. Nicht in fünf oder sechs Jahren, nein, heute schon.«
Lang: »Wer sagte das?«
Ley: »Wernher [von Braun] sagte das. Ich bin zu 95 Prozent sicher mit der Rakete zum Mars.«
Lang: »Mach den Fernseher an, vielleicht werden diese Nachrichten gerade gezeigt.«

Fritz Lang wurde damals interessanterweise von den NASA-Mitarbeitern mit offenen Armen als Stammesältester („their elder“) aufgenommen und man fragt sich, zu welchem Zweck. Man stelle sich vor, die Weltraumbehörde, die am bemannten Marsflug arbeitet, engagiert Regisseur Ridley Scott, da er den Film „Der Marsianer“ (2015) gedreht hat. Macht das Sinn?

Ironischerweise klatschte die FAZ einen Ausschnitt des Fritz Lang Films auf die Titelseite. Vielleicht sind manche der Medienleutchen am Ende gewitzter als ich dachte.

***

Was war damals eigentlich los?

Auch sollte man nicht die damaligen politisch-gesellschaftlichen Umstände vergessen: Der Kalte Krieg zwischen Moskau und Washington war am Höhepunkt; der Krieg in Vietnam, der seit Jahren viele Tote auf beiden Seiten beklagte, löste mehr und mehr Proteste aus; die weltweiten Friedens- und Bürgerbewegungen waren drauf und dran, die bisherigen Macht-Eliten im Westen herauszufordern und das systemische Grundgerüst zum Einsturz zu bringen; im Jahr 1968 fällt Robert F. Kennedy – wie schon sein Bruder John F. Kennedy – einem Attentat zum Opfer, das gerade bei der jungen Bevölkerung einen Schock auslöste. Dadurch konnte Präsidentschaftsanwärter Richard Nixon – der sich seinerzeit JFK knapp geschlagen geben musste – ohne Schwierigkeiten die Wahl für sich entscheiden und im Januar 1969 ins Weiße Haus einziehen. Während seiner Amtszeit erfolgten alle sieben Apollo-Missionen. Er war es auch, der ein Telefongespräch mit den Astronauten am Mond führte. Tricky Dick, wie ihn seine Gegner abfällig nannten, hatte keine Skrupel, die Machtverhältnisse nicht nur in Washington, sondern weltweit neu zu ordnen. Unter seiner Regierungszeit wurde die Golddeckung des Dollars aufgehoben, der Krieg gegen die Drogen ausgerufen (War on Drugs), das Tor nach Peking aufgestoßen (Maos Kulturrevolution wurde gepriesen!), der Vietnamkrieg intensiviert und (völkerrechtswidrig) auf Nachbarstaaten ausgeweitet, den Konzernen die Möglichkeit eingeräumt, politisch einzuwirken, … Am Ende musste er seinen Thron im Oval Office unfreiwillig räumen. Der Watergate-Skandal ist freilich komplexer als es die Medien für gewöhnlich darstellen. Wirklich schlau bin ich aus Nixon nicht geworden, aber es scheint, dass er sich mit einer Machtgruppe anlegt haben dürfte, die in der Lage war, einen Präsidenten in der Öffentlichkeit schlecht aussehen zu lassen und die Teile des behördlich-geheimdienstlichen Apparats in der Hand hatte. Da halfen auch Nixons TV-Auftritte nicht und seine Beteuerung „I am not a crook!“ kam beim Publikum nicht so gut an. Vielleicht, wer weiß, handelt das oft in Verschwörungskreisen genannte „Code-Wort“ Bay of Pigs, das Nixon in Gesprächen hin und wieder fallen lässt, gar nicht um die Hintergründe des Attentats auf JFK, sondern vielmehr um die inszenierten Mondlandungen.

***

*) Eine Frage, die sich manch verquere Kopf gestellt hat, ist, ob es sich beim Mond überhaupt um einen Festkörper handelt. Nebenbei bemerkt wird sich früher oder später die Kosmologie neu erfinden müssen, da sie im Moment von althergebrachten Theorien an der Wahrheitssuche gehindert wird. Mit anderen Worten, eine wissenschaftliche Elite schreibt vor, wie der Kosmos zu interpretieren sei. Erinnert es nicht an eine längst vergangene Zeit, als Gelehrte den religiösen Vorgaben folgen mussten? Ja, lange ist das her.

4 Antworten zu „Es war Keinmal: Die Mondlandung, anno 1969“

  1. Avatar von anonym
    anonym

    Religiöse Vorgaben … Ho da bekommen wir doch Schnappatmung Ho Ho … Leugner ist ein gut eingeführter Begriff für Ketzerische.
    War eigentlich Tag oder Nacht als die Guten Oben waren. Also einfach zwei Hasselblad-Kameras in passende Klimakammer.
    „Die Temperatur auf dem Erdtrabanten, so sagt Wikipedia, beträgt in der Sonne rund +130° C, während das Thermometer im Schatten auf etwa -160° C und mehr fällt. “

    Praxis als Prüfstein geht immer, darum rein in den Raumanzug und ab in die Vakuumkammer.

    1. Avatar von Richard K. Breuer

      Eigentlich muss man sich fragen, ob NASA jemals die Kameras ins „Tiefkühlfach“ gegeben hat, zwecks Reality Check. Ja, Praxis als Prüfstein! Mit dem LEM konnte in der Erd-Praxis keiner umgehen. Aber was soll’s, es wird schon gutgehen, sagten sich die Leutchen damals.

  2. […] Raketenstarts der NASA in den 1960ern gab. Aber das ist eine andere Geschichte, die ich in diesem Beitrag erzählt […]

  3. Avatar von Dietrich
    Dietrich

    Ich möchte auf etwas anderes hinweisen, das gegen die Mondlandung von Astronautemn spricht – die Psychologie. Da gibt es zum einen die Filme und Fotos. Diese können – wie jeder Spiel- und Fernsehfilm (Planet der Affen usw. ) und die zugehörigen Fotos zeigt – mit nur geringem Aufwand in Studios gemacht werden. Und man kann das an den Szenerien leicht selbst erkennen – Apollo 11, 12, 14 in einer Halle ohne Erhebungen, dann Apollo 15, 16, 17 mit Erhebungen, da durch die Mondautos eine größere Fläche benötigt wurde, jedoch diese irgenwie begrenzt sein musste – . Die Erhebungen sind entsprechend der Theaterkulissen an ihrem unteren Rand zu erkennen; von einer Räumlichkeit dieser Bilder ist nichts zu bemerken. Wenn nun die Bilder (Filme und Fotos) auch künstlich erstellt worden sein können (eigentlich reicht schon das Abfilmen der Übungen und Tests der zukünftigen Astronauten, die , wie wohlwollend angenommen, tatsächlich auf eine Mondlandemission vorbereitet werden sollten), dann haben diese überhaupt keine Beweiskraft.
    Was könnte dann noch die Wahrheit beweisen, bzw. darauf hindeuten? Da gibt es etwas: Die eidliche Aussage der handelnden Personen. Jedenfalls vor Gericht und bei Untersuchungsausschüssen gelten diese ja als wahrhaftig! Zumindest eher als alles andere: Aber genau das haben die Astronauten abgelehnt, obwohl sie doch in Hochstimmung und selbstbewusst gewesen sein mussten, wenn sie solche besondere Tat vollbracht hätten! Es wird immer angeführt, dass sie deshalb den Eid oder die eidesstattliche Erklärung abgelehnt hätten, weil sie von den Journalisten verfolgt worden seien, die sie mit dem Wunsch nach einer Beeidigung genervt hätten. Was für eine Verdrehung! Wenn die gefragten Astronauten tatsächlich ihren Fuß auf den Mond gesetzt häben, hätten sie das nicht nur freudig beeiden können, sondern sogar mit Stolz, und sie wären die “lästigen” Journalisten damit los geworden!
    Ferner gibt keine Filme und Bilder vom Mond, die auf die Erde hinweisen oder die Erde gleichzeitig zeigen. Das wäre doch das Erste, das die Astronauten und Zurückgebliebene zeigen würden: “Wir sind HIER auf dem Mond, und ihr seid DORT auf der Erde!”, Auch das wäre psychologisch relevant gewesen. Zudem wurden angeblich auch Messstationen auf dem Mond installiert. Diese hätten aber auf die Erde ausgerichtet werden müssen, und auch daher wäre eine Überprüfung mit Foto- und Filmmaterial auf die Erde notwendig gewesen!
    Heute fliegen Astronauten zur ISS, die sich nur 400 km im Erdorbeit befindet, um dort Versuche durchzuführen, die eigentlich vor einer Mondlandung dringend erforderlich gewesen wären! Dieser Flug zur iSS dauert bis zu 24 Stunden. Aber damals flogen die Astronauten die Strecke zum Mond vion ca. 380000 km bis 400000 km in vier Tagen. Sie müssen daher sehr viel schneller unterwegs gewesen sein. Das kann sein, da sie mit einer starken Saturn-Rakete starteten, allerdings hätten sie dann in Nähe des Mondes stark abbremsen (Gegenschub) müssen – aber sie hatten keinen so starken Antrieb wie die Saturn-Rakete mehr. Mehr noch; auch die Rückkehr zur Erde soll in so kurzer Zeit gelungen sein – und wieder ohne die Kraft eines starken Raketenantriebs. Doch schon das Abheben des Landemoduls vom Mond (mit stehenden Astronauten im Inneren!) dürfte bei dem geringen Schub gar nicht möglich gewesen sein, vregleicht man das winzige Landemodul mit den riesigen Saturn-Raketen.

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