Eigentlich sollte man sich nicht zu lange gedanklich in der Vergangenheit aufhalten und darin tief seufzend schwelgen. Die Gefahr, in der Gegenwart der Realität einen Autobus zu übersehen, ist groß und dann hilft einem die Vergangenheit, mag sie gut, mag sie bös zu uns gewesen sein, kein Bisschen weiter. Also heißt es, den Blick nach vorne zu richten und geraden Schrittes seinen Weg zu gehen. Fragt sich nur, welchen. An einer Weggabelung angekommen, bleiben wir unschlüssig stehen. Jedes Ende bedeutet auch ein Anfang und jeder Anfang bedeutet auch ein Ende. Der Zeitstrom lässt ein Hier und Jetzt nur für einen Augenaufschlag zu. Dann ist auch dieses Ereignis passé. Immer weiter geht es. Immer.
Das Jahr 2023 markierte demnach ein Ende von Vielem und damit ein Anfang für Manches. Ich sehe zum blauen Himmel, der mich einlädt und empfängt. Ja, das neue Jahr, nennen wir es 2024, mag ein gutes werden. Woher ich es weiß? Es ist ein Gefühl, das Kopf und Körper durchströmt. Dabei vergessen wir nur allzu oft, dass der zivilisierte Mensch es selbst in der Hand hat, das Glas halb voll oder halb leer zu sehen. In diesem Sinne werde ich mir nun einen entspannten Neujahrestag gönnen. Siehe da, die Sonne zeigt sich zum blauen Himmel. Das ist bestimmt ein Zeichen. Fragt sich nur, wofür.

Hinterlasse einen Kommentar