Story to go: 9/11

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An diesem Tage, vor 23 Jahren, wurde in New York das Versprechen auf eine gemeinsame Zukunft gekündigt. Der Kalte Krieg, die ideologische Trennung zwischen Ost und West, gehörte seit Jahren der Vergangenheit an, eine Annäherung zwischen den ehemaligen Erzfeinden Washington und Moskau schien unausweichlich und – in den Augen des gewöhnlichen Bürgers – wünschenswert. Doch mit dem Pfannkuchen-Einsturz der beiden Wolkenkratzer nahm Washington das Zepter in die Hand, krönte sich selbst mit der Kaiserwürde und machte der Welt klar, dass es nur noch ein „du bist für uns oder gegen uns“ gab. Trotzdem musste Washington weiterhin auf Lügengebilde zurückgreifen, um Kriege vom Zaun brechen und die Gewaltspirale in Gang setzen zu können. Somit tut es nichts zur Sache, was an diesem 11. September 2001 tatsächlich geschehen oder nicht geschehen ist, es war am Ende doch nur der Startschuss für eine längst in der Lade liegende neue Weltordnung, die sich nicht nur mit äußeren Feinden beschäftigte, sondern auch mit den Bürgern im Inneren. Jeder war verdächtig. Jeder ist verdächtig. Und wehe, sie würden behaupten, der Kaiser trüge keine Kleider. Wikipedia weiß es besser.

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