Die europäische Welt von Morgen: Ein Bißchen Frieden, ein Bißchen Träumen, und viel Orwell

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Wo beginnen? Vielleicht mit der Eskalation Washingtons, Ziele in Russland mit Langstreckenraketen anzugreifen und der Frage, ob ein Nuklearkrieg jemals gerechtfertigt werden kann. Wobei es, Hand aufs Herz, ein weiteres Indiz für mich ist, dass es Atombomben, wie es uns Hollywood hie und da drastisch vor Augen führt, nicht gibt. Keine Sorge, das konventionelle Vernichtungsarsenal reicht natürlich aus, um die zivilisierte Welt ins Chaos zu stürzen.

Mit der Wahl Donald Trumps zum US-Präsidenten No. 47 geht eine freigeistige Welle durch die USA, die auch auf die restliche Welt – und da vor allem Europa – überschwappt. London und Brüssel werden natürlich alles daransetzen, diese „unerhörte“ Freigeistigkeit ihren Bürgern auszutreiben. Schlag nach bei der Covid-19-Zensur.

»Im Jahr 2021 übten hochrangige Beamte der Biden-Administration, darunter das Weiße Haus, monatelang wiederholt Druck auf unsere Teams aus, bestimmte COVID-19-Inhalte, darunter Humor und Satire, zu zensieren« — Mark Zuckerberg

Jeder Bürger, der sich als liberal betrachtet, dabei spielt es keine Rolle, ob links oder rechts oder ob oberhalb oder unterhalb der Mitte, wird sich später einmal bei Donald Trump und seinen Wählern bedanken, dass durch seine Präsidentschaft der freie Meinungsaustausch nicht drastischer eingeschränkt werden konnte.

Gewiss, an Versuchen, die Informationshoheit wieder unter Kontrolle zu bringen, wird es nicht fehlen. Die Elite in Europa ist nämlich sehr verzweifelt. Während 2016 Trump isoliert war und seine Präsidentschaft als Anomalie betrachtet werden konnte, ist diesmal ein Ruck in der westlichen Gesellschaft zu bemerken, der sich auch auf das politische Establishment auswirkt. Trump hat eine kompetente und – davon ist auszugehen – loyale Kerngruppe um sich geschart, die sein politisches Erbe weitertragen wird. Überall tun sich bereits Risse und Löcher im Bollwerk der Gegnerschaft auf. Wie lange, bis der Damm bricht und die Deep-State-Akteure gegen den Strom agieren müssen?

Die Verzweiflung ist so groß, dass Washington, London und Brüssel bereit sind, vor der Angelobung Trumps noch einen Krieg oder militärischen Konflikt vom Zaun zu brechen. Ja, sie betteln längst darum. Kein Tag vergeht, in dem nicht an der Eskalationsschraube im Ukraine-Konflikt gedreht werden würde. Präsident Putin weiß darum, hält sich zurück und gibt die Hoffnung nicht auf, dass am Ende doch noch mit Präsident Trump wenigstens ein vernünftiger Politiker an die Macht kommt. Die größte Gefahr für Präsident Putin liegt in der Abwendung Chinas von Moskau. Deshalb der scharfe Ton des Westens gegenüber Peking. Verliert Moskau den Rückhalt seines Nachbarn, wäre die Sache für Präsident Putin gelaufen. Aber eine Niederlage Moskaus wäre auch eine Niederlage für Peking.

Nun, sollte sich Moskau in der Ukraine nicht provozieren lassen, dann vielleicht die Mullahs in Teheran? Oder man wendet sich wieder Syrien zu und versucht dort Präsident Putin zu reizen. Der Nahe und Mittlere Osten sind längst wieder zu einem Pulverfass geworden.

Die nächsten zwei Monate, bis zur Angelobung Donald Trumps, werden noch viele unliebsame Überraschungen für uns bereithalten. In Europa haben Spitzenpolitiker keinerlei Rückhalt bei den Bürgern und können sich nur noch durch ein bürokratisches Polit-System an der Macht halten, unterstützt durch einen willfährigen Medienapparat, der immer unbedeutender zu werden scheint. Europas völlige Abhängigkeit von den USA und die verfehlte Wirtschafts-, Energie- und Gesellschaftspolitik der letzten zwanzig Jahre deuten auf einen Niedergang hin, den jeder weitsichtige Bürger sehen konnte. Sollte sich jetzt die USA unter Trump von Europa langsam, aber stetig abwenden – und nach vier Jahren wird diese geopolitische Entscheidung nicht (wie 2016) vom Tisch sein – müsste sich die EU neu erfinden. Das Potenzial ist vorhanden. Möglichkeiten gäbe es genug. Die Frage ist demnach, ob die Deep-State-Bürokratie mit ihren korrupten Handlangern jemals aus den Regierungspalästen verjagt werden kann. Es ist nicht auszuschließen, dass diese Akteure zwar den Rückzug antreten, dabei aber verbrannte Erde hinterlassen, auf der sie wenig später erneut ihre skrupellosen Machtstrukturen aufbauen wollen, deren erster Grundsatz lautet: „Alle Tiere sind gleich, aber manche sind gleicher“.

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