quatre (4): das Meer

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Strand

Da stehst du also auf dem kleinen bretonischen Hügel und überblickst die Bucht von Locquirec, siehst hinaus, aufs offene Meer. Stundenlang könntest du verweilen, einfach nur sein, einfach nur die Augen schweifen lassen. Das Rauschen des Meeres, das Hin und Her von Ebbe und Flut, das Sanfte, das das Harte umspült, um- schmeichelt, zieht dich an. Wer will da noch etwas von Alltag wissen? Von all den Hetzerein, den Ängstlichkeiten, den Sorgen? Und dort hinten, am Horizont, wo das Meer endet, beginnt deine neue Welt. Du musst nur genau hinsehen, dann spürst du es. Spürst du es?

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5 Antworten zu „quatre (4): das Meer”.

  1. Avatar von lillywersonst
    lillywersonst

    Da lässt sich’s leben.
    Ich spüre die milde Brise vom Meer kommend. Am Vormittag gibt es auflandigen Wind.

  2. Avatar von Richard K. Breuer

    @ LillY: na sowas, du bist plötzlich kein Spam mehr. Woran das wohl liegt? „Auflandigen Wind“? Der Wiener Dichter lernt net aus.

  3. Avatar von maureen vom nebenschauplatz

    wunderbare erzählkunst. man meint dabeizusein. herrlich.
    gruss maureen

  4. Avatar von Laura

    Sorgenfrei, angstfrei… In so eine wunderschöne Welt möchte ich auch mal leben. Warum bist du nicht dortgeblieben?

  5. Avatar von Richard K. Breuer

    Warum ich nicht dortgeblieben bin? Weil irgendwann, früher oder später, die Lichter ausgehen und es sehr kalt wird.

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