die Endnotenkatastrophe

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#*?Grmpfl! Ist ja nicht zu glauben, aber ADOBEs InDesing CS2 (und angeblich auch die gerade erschienene CS3) kann mit Endnoten oder Quellenangaben nicht umgehen (man lässt sie sang- und klanglos unter den Tisch fallen) – immerhin bietet der Hilfetext an, dass man diese aus einer Word- oder RTF-Datei importieren kann. Na Bravo! Fast 100 Endnoten darf ich nun per Hand justieren – und wehe, mir würde eine dazwischen rutschen oder rausfallen. Da soll man nicht kruzi werden. Das gibt auf jeden Fall mal die gelbe Karte für ADOBE. Und ich strick mir die Ärmel hoch.

4Fonts

Im Übrigen habe ich mich für die Schriftart JENSON PRO von Robert Slimbach entschieden. Wenigstens. Hm?! Die Caslon wär natürlich auch recht fein. Immerhin ließ George Bernhard Shaw bestand darauf, dass alle seine Bücher in der Caslon gesetzt werden müssen. Weshalb man ihn in Fachkreisen als „Caslon man at any rate“ bezeichnete. Sagt jedenfalls der Typo-Guru Erik Spiekermann – und der muss es ja wissen.

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13 Antworten zu „die Endnotenkatastrophe”.

  1. Avatar von LillY
    LillY

    Ich mag die Garamond sehr, aber ich schreib auch keine Bücher.

  2. Avatar von Richard K. Breuer

    Ja, LillY, die Garamond ist DIE Buchschrift. Wobei sie es natürlich in verschiedenen Schnitten gibt. Mit ihr kann man nix falsch machen. Aber ich will ja net mit der Masse schwimmen, sondern mein eigenes Font-Supperl kochen. Freilich mit dem Risiko, dass ich daneben greife und die Leser Kopfweh kriegen, weil der Durchschuss gar zu klein oder der Grauwert zu unruhig. Naja …

  3. Avatar von pebowski

    Ja das mit den Endnoten ist ärgerlich und so wie’s ausschaut gibt’s auch nicht wirklich eine Lösung dafür.
    Erfasst du deinen Text direkt in InDesign? Bei unseren Büchern habe ich von den Autoren natürlich alles in Word bekommen – ich hab es dann direkt dort formatiert und mit Formatvorlagen versehen. Dann hab ich’s in InDesign importiert und dort dann nur mehr die Silbentrennung gemacht (und Korrekturen, die dann beim 2. Korrekturlesen zutage getreten sind).
    Die Entscheidung mit der Schriftart kenne ich auch. Wir waren 4 Autoren damals und sollten uns auf 1 Schrift einigen. Nach vielen Probeausdrucken und Vergleichen sind wir dann zur Classical Garamond gekommen.
    Die Jensen Pro gefällt mir aber auch – bin schon gespannt, wie sie sich macht. Aber du musst dich nicht beeilen mit der Veröffentlichung, ich muss vorher eh noch Rotläppchen lesen (wenn ich mit meiner momentanen Lektüre fertig bin) – und ich bin soooo ein langsamer Leser.
    LG
    Peter

  4. Avatar von Richard K. Breuer

    Peterle, du könntest dich beim dschunibert.blog als „Typograph“ outen und angehenden Selbstverlegern ein bisserl unter die ahnungslosen Arme greifen. Was meinst? Ich bin ja ein ganz ein schlechter „Lehrmeister“ – ich bin so ungeduldig und werd nach zwei Fragen krawutisch (ich lass es mir natürlich net anmerken).

    Ja, wie gesagt, mit der Classical Garamond kann man wirklich nichts falsch machen. Der beste Kompromiss. Die Jenson gefällt mir immer mehr – noch muss ich austüfteln, ob sie auch für sehschwache Menschen geeignet ist.

    „Rotläppchen“? Ja, ja, die Vertipper sind schon ein Hund 😉

  5. Avatar von Sue

    Ich mag Pebowskis freudschen Verschreiber, der macht das neckische von deinem Buch, lieber Ricki, nochmals besonders deutlich. 😉

  6. Avatar von Richard K. Breuer

    Ob ich Sue von Camelot mit Pebowski auf Camelot verkuppeln sollt? Ich wär vermutlich ein guter Trauzeuge – immerhin kann ich schreiben.

    Läppisch? Woher weiß eigentlich die gute Sue, dass mein Bücherl „neckisch“ ist? Ich glaube, sie will mich lecken … pardon, necken, natürlich. [wir erinnern uns an „Pension Schöller“ mit den unvergesslichen (Maxi und Alfred) Böhms: „necken sie mich nur“].

    Ich glaub, liebe Sue, ich brauch einen Schal …

  7. Avatar von pebowski

    Das war ja wirklich ein klassischer Freudscher – war wohl schon meine Vorfreude auf das Buch! 😉
    Meinst du, dass sich Sue und Peb mögen würden? Obwohl ja solche angekündigten Kuppelversuche fast nie funktionieren. But we can try.
    Und als Typograph outen?! – ich hab ja sowieso jetzt schon nie Zeit – aber bevor du die Nerven mal wegschmeißt, gib Bescheid, bei einem besonders schwierigen Fall spring ich gern mal in die Bresche.
    Beschal dich gut,
    Peb

  8. Avatar von Sue

    @ Ricki – ich glaub aus deinen Verkupplungsversuchen wird nichts, man muss nämlich Zeit für mich haben. 😉 Und wenn die schon fehlt… 😦

    Warum sollte ich es denn nicht wissen, wie denn dein Buch ist? 😉

  9. Avatar von pebowski

    Oh, ist alles nur eine Frage der Priorität 😉
    Und wenn ich mich für dich Zeit nehme, habe ich natürlich keine mehr für den Dschunibert Blog.
    Und für mich braucht frau natürlich auch Zeit. Wenn schon, denn schon! 😉

  10. Avatar von Richard K. Breuer

    @ Sue: Warum du nicht wissen solltest, wie mein Buch ist, nun, ich kann mir nicht vorstellen, dass du es schon gelesen hast – es sei denn die blogpalmentragenden Heinzelmännchen hätten es zu dir getragen. Das tät mich wundern, andererseits …

  11. Avatar von Richard K. Breuer

    @ Sue und Peb: am besten, ihr trefft euch auf meiner Buchpräsentationsparty. Und dann entscheiden wir, wer wem wieviel Zeit schuldet. Außerdem krieg ich noch einen Schal und die Sue die „Goldene Blogpalme“. Ja, ja …

  12. Avatar von Sue

    1. Es wäre falsch, anzunehmen, man könne keinen Blick ins Buch geworfen haben, wenn Herr selbst eine Leseprobe anbietet, die man kurzerhand in sich aufgesogen hat?
    2. Blogpalmentragende Heinzelmännchen sind während der Weihnachtszeit Zeitarbeiter beim Weihnachtsmann.
    3. Der Schal wird nur geliefert, wenn mir das Buch gefällt. 😛

  13. Avatar von Richard K. Breuer

    1. Wie? Du hast mit meinem Manuskript deine ausgepatzte Trinkschoko aufgesogen? Hm?!
    2. Stimmt! Die sind im Moment weder zu bekommen, noch zu bezahlen, diese kleinen Schurken.
    3. Aber bittschön keine kratzige Wolle verwenden, gell.

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