So lange wird die Fahrt von Wien Handelskai bis Payerbach- Reichenau dauern. Zeit, die genutzt werden will. Im Manuskript „Tiret“ ein letztes Mal lesen, ein letztes Mal mir klar werden, ob es „Möchten Sie mir den Gefallen tun …“ oder gar „Wollen Sie mir den Gefallen erweisen“ oder doch besser „…“ heißen soll. Jeden Satz gilt es zu beleuchten, auszusprechen, zu hinterfragen. Ein Wort kann ein gewolltes Gefüge für immer zerstören. Ja, ich glaube, ich sagte schon einmal, dass der Hang zum Perfektionismus für einen Künstler eher hinderlich, denn förderlich ist.
Arthur Schnitzler verkehrte übrigens häufig in Reichenau. Hatte er doch ein leidenschaftliches (aber platonisches!) Verhältnis mit der Frau eines Hoteleigners am Fuße des Semmerings und der Rax. Ach, ach …
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