Danksagung im Park Café zu Reichenau

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Hier kann man erkennen, dass ich seinerzeit ein Klapphandy mit grottiger Fotoqualität hatte. Aber hey, man konnte wenigstens fotografieren. Geschrieben im Sommer 2026.

Bahnhof Reichenau-Payerbach. Durch Zufall einen kleinen schmalen Weg gefunden, der nach Reichenau führt. Vor ein paar Jahren noch auf der Straße, neben den Autos, in den Ort „spaziert“. Kein Vergnügen. Deshalb konnte ich dieser Örtlichkeit nix abgewinnen. Aber siehe da, es geht auch ohne Autoverkehr. Wunderbar.

Dann zum Kurpark – der schönste Teil von Reichenau und ein kleines Schild gesehen, dass das Park-Café offen hat. Also machte ich mich auf den Weg und war ein wenig enttäuscht, als ich es gefunden habe. Der „klassische monotone 6oer-Jahre-Espresso-Beton-Flachbau“. Immerhin gab’s einen einigermaßen geschützen Nichtraucher- bereich. Während die zwei Einheimischen im Beisl-Bereich lauthals bellten, machte es sich der Wiener, als einziger Gast, im Konditorei-Bereich gemütlich. Eck-Tischerl mit Blick auf die Bergerln. Hier könnte also auch der gute Schnitzler gesessen (freilich im leider abgerissenen Holzbau, der an dieser Stelle stand) und gearbeitet haben.

Ohne es zu wollen, drängte sich plötzlich die Danksagung für „Tiret“ auf, die ich bis jetzt immer aufgeschoben hatte. Wundersame Inspiration. Allerherrlichst, wenn die Füllfeder übers Blatt hetzt. Freilich, alles nur eine grobe Skizze, aber immerhin. Schön, dass ich dann schreiben werde können: „Reichenau, 30.12.2007“ … klingt gar nicht schlecht. Und außerdem hab ich dann bei der Gemeinde Reichenau ein Stein im Brett. Der gute Autorenkollege Peter B. sagt mir ja, dass dort hochdotierte Literatur-Ausschreibungen zu gewinnen sind.

Jetzt geh ich aber heia.
Es gibt ja noch viel zu tun.

p.s.: die brave Laura aus Yaoundé, in Kamerun (!), hat ihre Bibliothek mit „meinem“ Rotkäppchen fotografiert. Ja, das Rotkäppchen kommt weit herum 🙂

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4 Kommentare zu „Danksagung im Park Café zu Reichenau“

  1. Avatar von LillY
    LillY

    Was hat er denn da rechts in der schwarzen Schachtel liegen. So viele Blutniederdrucktabletten braucht er doch noch gar nicht, wo freilich sein Kopferl noch ganz licht und gar nicht rotkäppig ist. Und wie ordentlich er die Kappe von der Füllfeder aufstellt – meisterstücklich. 😀

  2. Avatar von Richard K. Breuer

    In der schwarzen Schachtel darf sich meine „meisterstückliche“ Füllfeder nach getaner Arbeit ausruhen. Das hat sie sich auch manchmal verdient. Ja, ja …

  3. Avatar von maureen

    mein lieber dichter,
    wir schreiben hier, zürich, 31.12.2007, und so sende ich dir die allerliebsten wünsche fürs 2008 nach wien. auf dass sich der grosserfolg mit dem tiret einstellt! wünsche dir von herzen einen tollen silvesterabend, einen guten rutsch und viel erfreuliches im 2008!

    herzlichst, und mit einer lieben umarmung, maureen

  4. Avatar von Richard K. Breuer

    Merci, liebe Maureen. Auch dir alles Gute fürs neue Jahr. Auf dass wir uns wieder in die Augen sehen dürfen, im Jahre 2008. Bei einem Glas Sommerwein. Dein Dichter zu Wien.

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