Donald Trump und die Frage, wie viel 2+2 ergibt #USA #Zukunft

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Nach der Präsidentschaftswahl in den USA gehen die Wogen hoch. Natürlich. Es war zu erwarten. Wir leben längst in einer Gesellschaft, in der ein Teil felsenfest davon überzeugt ist, dass die orwellsche Milchmädchenrechnung 2+2=5 ergibt. Dabei müsste man froh sein, dass enfant terrible Donald Trump zum 47. Präsidenten der USA gewählt wurde. Dadurch ist es möglich, die ausgetretenen Pfade der bisherigen Lobbyisten-Politik zu verlassen und eine Politik by the people, for the people zu machen.

Geht es um die Präferenzen der Wirtschaftselite und die Standpunkte von privatwirtschaftlichen Interessensgruppen, scheint der durchschnittliche Amerikaner so gut wie keinen Einfluss auf die öffentliche Politik zu haben — When the preferences of economic elites and the stands of organized interest groups are controlled for, the average American appear to have only a minuscule, near-zero, statistically non-significant impact upon public policy*

*) Testing Theories of American Politics: Elites, Interest Groups, and Average Citizens Martin Gilens (Princeton University) & Benjamin I. Page (Northwestern University) in 2014.

Als Donald Trump 2017 ins Oval Office einzog, war er ein blauäugiger Outsider, der in den Jahren viel Lehrgeld bezahlen musste. Heute weiß er freilich, wie der Hase in Washington läuft. Seltsamerweise werfen sich alle Beteiligten gegenseitig vor, ob rechts oder links, oben oder unten, in einer Illusions-Blase bzw. in einem echo chamber zu leben. So jubeln die einen über den kommenden Himmel auf Erden, während die anderen über die Hölle jammern, die sich vor ihnen auftun wird. Es mag demnach nicht verwundern, wenn die gegenwärtige Stimmungslage im Camp der Demokraten dermaßen aufgeladen ist, dass man vorerst jedem ernsthaften Gespräch ausweichen sollte. Besser zuwarten, bis sich der erste Rauch gelegt hat. An versöhnenden und tröstenden Worten mangelt es freilich nicht.

Robert F. Kennedy Jr., ehemaliger Demokrat, wird in der Trump-Administration für Gesundheit und Ernährung zuständig sein!

Was es jetzt braucht, ist das Faktische, das wenig Interpretationsspielraum zulässt. US-Präsidenten haben in der Geschichte der USA immer wieder die inhumansten oder dümmsten Entscheidungen im In- und Ausland getroffen, mit weitreichenden Konsequenzen für die ganze Welt, aber erst mit Donald Trump sorgt(e) man sich um die scheinbar grenzenlose Macht des Weißen Hauses und verwechselt dabei Populismus mit Faschismus.

Schreibt für Washington Post und MSNBC.

»I hold it, that a little rebellion, now and then, is a good thing, and as necessary in the political world as storms in the physical.« — Thomas Jefferson, 1829.

Ironischerweise sind es die Demokraten, die den 2. Zusatz zur Verfassung (Second Amendment) aufheben und damit ein flächendeckendes Waffenverbot aussprechen wollen, obwohl sie die Angst vor einem faschistischen Trump-Regime an die mediale Wand mal(t)en. Dabei haben die Gründerväter diesen Zusatz deshalb aufgenommen, um der Bevölkerung die Möglichkeit zu geben, sich gegen eine tyrannische Regierung zur Wehr setzen zu können.

»If we don’t have free speech then we just don’t have a free country. … I am announcing my plan to reclaim the right to free speech for all Americans« — Donald Trump

Ebenfalls eine nicht zu übersehene Ironie ist der Versuch der linksliberalen Klasse, die sozialen Medien durch Einflussnahme zu kontrollieren und nur noch jene Meinungen und Fakten gelten zu lassen, die deren Sichtweisen entspricht. Ich erinnere mich noch gut daran, als man den amtierenden Präsidenten Donald Trump aus den sozialen Medien verbannte und TV-Sender, wie beispielsweise MSNBC, seine Reden gar nicht mehr zur Gänze ausstrahlten, sondern im Anschluss eine editierte Zusammenfassung zeigten, natürlich unterlegt mit einem gefärbten Kommentar. Vor wenigen Tagen ließ Donald Trump verlautbaren, dass er als amtierender Präsident dieser Einflussnahme auf die freie Meinungsäußerung, die Anklänge einer privatwirtschaftlichen Zensur hat, mit aller Macht entgegentreten wird.

Würde demnach Donald Trump einen coup d’etat im Hinterkopf haben und alle Macht an sich reißen wollen (um was genau zu tun?), müsste er jede Kritik unterbinden und die Bürger entwaffnen. Aber davon kann keine Rede sein, betrachtet er die Verfassung und deren Zusätze als amerikanisches Heiligtum – was wiederum der gesamten Bevölkerung in Zukunft zugutekommt. Weil niemals ausgeschlossen werden kann, dass es innerhalb der Partei der Demokraten nicht irgendwann einmal einen „Lenin“ (wenn man schon solch absurden Vergleiche mit Trump anstellt, dann braucht es auch absurde Beispiele auf der Gegenseite) an die Spitze schaffen würde.

Tulsi Gabbard, ehem. Abgeordnete der Demokraten und Veteranin aus Hawaii, wird in der Trump-Administration eine Rolle in Militär/Außenamt einnehmen.

Übrigens war es nicht Donald Trump, der als amtierender Präsident einen illegalen Angriffskrieg vom Zaun brach, sondern Friedensnobelpreisträger Barack Obama, der Libyen in die Steinzeit bomben ließ und damit nicht zufällig eine afrikanische Wirtschaftsunion verhinderte. Auch ist es nicht Donald Trump, der davon spricht, dass die Welt im Jahre 2031 untergehen würde, so man „climate change“ nicht angehe, sondern die Demokratin Ocasio-Cortez. By the way, dass ein weltweiter „Green Deal“ nichts anderes als eine Form von Neokolonialismus darstelle, merkte Präsident Putin vor kurzem an. Der britische Rapper mit nigerianischen Wurzeln Zuby sieht es in einem Gespräch mit Elon Musk ähnlich.

Mit Angst können bekanntlich die unliebsamsten politischen Entscheidungen gegen die Bevölkerung durchgesetzt werden – es würde demnach wenig Sinn machen, warum sich ein US-Präsident Trump diese einmalige Chance entgehen ließe: Pandemie-Panik, Klimawandel-Wahnsinn und Weltkriegs-Furcht spielen ihm in die Karten, falls er die absolute Macht an sich zu reißen versuchte. Man bedenke, dass US-Präsidenten in Kriegszeiten praktisch absolut herrschten. Aber das genaue Gegenteil war und ist bei ihm der Fall – seltsamerweise wird dieser Umstand von den Demokraten als „Gefahr für die Demokratie“ betrachtet. So zeigt sich hier erneut die orwellsche Logik des Doublethink.

Vivek Ramaswamy, „Barack Obama der Republikaner“ (tagesschau), soll in der Trump-Administration für den Abbau der Bürokratie sorgen.

Ich denke, dass es für die linksliberalen Gesinnungsgenossen immer schwieriger wird, die Fiktion von 2+2=5 aufrechtzuerhalten. Es mag seine Zeit dauern, aber früher oder später werden die Widersprüche trotz Doublethink so offensichtlich, dass die Blase platzen muss und der Vorhang endlich zur Seite geschoben werden kann. Die Katharsis, die folgt, immerhin wird einem der Boden unter den Füßen weggezogen, ist schmerzhaft, aber notwendig, will man sich endlich der Realität stellen und an einer hoffnungsfrohen und vor allem friedlichen Zukunft mitwirken, in der alle Kinder gesünder aufwachsen dürfen.

Apropos Hoffnung. So ist Donald Trump der erste westliche Politiker, der sich für „mehr Babys“ einsetzt und plant, In-Vitro-Fertilisation (IVF) für Frauen gratis anzubieten. Man vergleiche das mit der Politik der Demokraten, die sich vehement für „weniger Babys“ aussprechen, ja, sogar bereit sind, Kinder for the greater good unfruchtbar zu machen, auch ohne Einverständnis der Eltern. Wahrlich, nicht mal Orwell konnte sich solch eine Perfidie vorstellen. Can you believe this?

Eine Antwort zu „Donald Trump und die Frage, wie viel 2+2 ergibt #USA #Zukunft“

  1. Avatar von Richard K. Breuer

    Wer sich für all die Hoaxes und Falschmeldungen rund um Donald Trump interessiert, ist auf dieser hübsch aufgemachten Webseite goldrichtig. Ob die Erklärungen alle Interessierten zufriedenstellen werden, bleibt offen. Aber es ist mal eine Diskussionsgrundlage.

    https://americandebunk.com/

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