In den vergangenen Jahren habe ich hie und da über Dresden geschrieben, damals, als Feuer vom Himmel regnete, an drei Tagen und Nächten. Das Venedig des Nordens, die Elbestadt, barocker Glanz einer im Untergang befindlichen Kultur, wurde anno 1945 mit modernem Schwarzpulver und alles verbrennendem Phosphor in Schutt und Asche gelegt. Aber niemand, der sich darüber ernstlich Gedanken machte, läge die Gefahr in einem Widerspruch, der im Kopf des Bürgers nicht aufgelöst werden kann. Die Auswirkungen dieses nicht aufgelösten Widerspruchs spüren wir seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs! Wir akzeptieren, dass Bomben auf Unschuldige geworfen werden, weil wir gelernt haben, sie als mitschuldig zu betrachten. Alles darf zerstört werden, weil wir gelernt haben, dass der Friede einzig mit Schwefel und Schwert zu erkämpfen ist. Vorausgesetzt, die Linie zwischen Gut und Böse ist eindeutig gezogen. Längst leben wir am Beginn eines orwellschen Zeitalters, in dem es heißt, dass Friede nur über Krieg zu erreichen ist und Unwissenheit weniger schadet als „falsches“ Wissen. Mit der Covid-Ära, die 2020 einsetzte, hat die linksliberale Bürgerschar die Maske abgenommen und ihre hässliche Fratze gezeigt. Seit diesen Tagen ist nichts mehr, wie es war. Langsam dämmert nicht nur Kindern und Skeptikern, dass der Kaiser keine Kleider trägt. Ein Umstand, der bei strenger Ausgrenzung verboten war, öffentlich auszusprechen. Noch will das Ancien Régime nicht wahrhaben, dass der Geist in Washington längst aus der Flasche gelassen ist. Jetzt gibt es für das Ancien Régime nur noch den Weg in die Despotie und einer orwellschen Totalüberwachung, will es nicht durch die Revolution des gesunden Menschenverstandes/common sense und einer zweiten Aufklärung hinfort gespült werden.
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Bild: AI generated — „A city destroyed by fire from the sky. Old painting.“

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