Dresden 1945 und die Revolution des common sense in den USA

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In den vergangenen Jahren habe ich hie und da über Dresden geschrieben, damals, als Feuer vom Himmel regnete, an drei Tagen und Nächten. Das Venedig des Nordens, die Elbestadt, barocker Glanz einer im Untergang befindlichen Kultur, wurde anno 1945 mit modernem Schwarzpulver und alles verbrennendem Phosphor in Schutt und Asche gelegt. Aber niemand, der sich darüber ernstlich Gedanken machte, läge die Gefahr in einem Widerspruch, der im Kopf des Bürgers nicht aufgelöst werden kann. Die Auswirkungen dieses nicht aufgelösten Widerspruchs spüren wir seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs! Wir akzeptieren, dass Bomben auf Unschuldige geworfen werden, weil wir gelernt haben, sie als mitschuldig zu betrachten. Alles darf zerstört werden, weil wir gelernt haben, dass der Friede einzig mit Schwefel und Schwert zu erkämpfen ist. Vorausgesetzt, die Linie zwischen Gut und Böse ist eindeutig gezogen. Längst leben wir am Beginn eines orwellschen Zeitalters, in dem es heißt, dass Friede nur über Krieg zu erreichen ist und Unwissenheit weniger schadet als „falsches“ Wissen. Mit der Covid-Ära, die 2020 einsetzte, hat die linksliberale Bürgerschar die Maske abgenommen und ihre hässliche Fratze gezeigt. Seit diesen Tagen ist nichts mehr, wie es war. Langsam dämmert nicht nur Kindern und Skeptikern, dass der Kaiser keine Kleider trägt. Ein Umstand, der bei strenger Ausgrenzung verboten war, öffentlich auszusprechen. Noch will das Ancien Régime nicht wahrhaben, dass der Geist in Washington längst aus der Flasche gelassen ist. Jetzt gibt es für das Ancien Régime nur noch den Weg in die Despotie und einer orwellschen Totalüberwachung, will es nicht durch die Revolution des gesunden Menschenverstandes/common sense und einer zweiten Aufklärung hinfort gespült werden.
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Bild: AI generated — „A city destroyed by fire from the sky. Old painting.“

2 Antworten zu „Dresden 1945 und die Revolution des common sense in den USA”.

  1. Avatar von Richard K. Breuer

    Vizepräsident der USA JD Vance
    Sicherheitskonferenz in München
    14. Februar 2025
    Transkript und Youtube

    „Viele in diesem Raum erinnern sich noch an den Kalten Krieg in Europa, als sich die Demokratie gegen tyrannische Kräfte verteidigte.

    Betrachten Sie die jene Seite in diesem Kampf, die Dissidenten zensierte, Kirchen schloss und Wahlen verbot. Waren sie die Guten?

    Ganz sicher nicht. Und Gott sei Dank haben sie den Kalten Krieg verloren. Sie haben verloren, weil sie weder die außergewöhnlichen Segnungen der Freiheit – die Freiheit, zu überraschen, Fehler zu machen, zu erfinden, zu bauen – wertschätzten noch respektierten.

    Wie sich herausstellt(e), kann man Innovation oder Kreativität nicht vorschreiben, ebenso wenig wie man Menschen zwingen kann, was sie denken, fühlen oder glauben sollen.“

    „Within living memory of many of you in this room, the Cold War positioned defenders of democracy against tyrannical forces on this continent.

    Consider the side in that fight that censored dissidents, closed churches, and canceled elections. Were they the good guys?

    Certainly not. And thank God they lost the Cold War. They lost because they neither valued nor respected all of the extraordinary blessings of liberty—the freedom to surprise, to make mistakes, to invent, to build.

    As it turns out, you can’t mandate innovation or creativity, just as you can’t force people what to think, what to feel, or what to believe.“

  2. Avatar von Richard K. Breuer

    Psychiater Dr. Raphael Bonelli analysiert die Hysterie um die Rede von US-Vize-Präsident J.D. Vance: youtube

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